Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_11/2020 KI-generiert

Tenant's Appeal on Rent Dispute Dismissed Due to Low Value and Insufficient Constitutional Argument

Geschäftsnummer 4D_11/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A tenant was ordered by the local court Thal-Gäu to pay outstanding rent of CHF 3,370 to a landlord following a dispute over a rental contract. The tenant's subsequent appeal to the Solothurn Cantonal Court was rejected. Unsatisfied with this outcome, the tenant attempted to escalate the matter to the Swiss Federal Tribunal, filing a complaint on constitutional grounds. However, due to the dispute's limited monetary value and a failure to demonstrate a question of fundamental legal importance, the tenant's complaint lacked the necessary basis for it to be considered as a civil case at the federal level. Consequently, the case was treated as a subsidiary constitutional complaint, which requires detailed substantiation of violations of constitutional rights. The tenant's submissions failed to meet these stringent requirements, leading the Tribunal to dismiss the complaint without further consideration.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 42 Abs. 2 Satz, Art. 116 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m; Tenant's Appeal on Rent Dispute Dismissed Due to Low Value and Insufficient Constitutional Argument: The tenant's subsequent appeal to the Solothurn Cantonal Court was rejected. Unsatisfied with this outcome, the tenant attempted to escalate the matter to the Swiss Federal Tribunal, filing a complaint on constitutional grounds. However, due to the dispute's limited monetary value and a failure to demonstrate a question of fundamental legal importance, the tenant's complaint lacked the necessary basis for it to be considered as a civil case at the federal level. Consequently, the case was treated as a subsidiary constitutional complaint, which requires detailed substantiation of violations of constitutional rights. The tenant's submissions failed to meet these stringent requirements, leading the Tribunal to dismiss the complaint without further consideration.

Schlagwörter

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Mietvertrag Rechte des Mieters Streitwert ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Demonstrationsrecht substantiierte Begründung Rechtsgutachten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was rejected because the submissions did not meet the required justification standards.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to pay the court costs.

Art. 68 Abs. 2 BGG

No party compensation was awarded to the respondent as no expense was incurred in the federal court proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4D_11/2020

Urteil vom 9. März 2020

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Leemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Mietvertrag,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Zivilkammer, vom 13. Januar 2020 (ZKBES.2019.184).

In Erwägung,

dass das Richteramt Thal-Gäu den Beschwerdeführer mit Urteil vom 6. November 2019 zur Zahlung ausstehender Mietzinsen im Betrag von Fr. 3'370.-- an die Beschwerdegegnerin verpflichtete;

dass das Obergericht des Kantons Solothurn eine vom Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid vom 6. November 2019 erhobene Beschwerde mit Urteil vom 13. Januar 2020 abwies, soweit es darauf eintrat;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit Eingabe vom 12. Februar 2020 erklärte, den Entscheid des Obergerichts des Kantons Solothurn vom 13. Januar 2020 mit Beschwerde anfechten zu wollen;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht am 26. Februar 2020 eine weitere Beschwerdeeingabe einreichte;

dass die Beschwerde in Zivilsachen gemäss Art. 72 ff. BGG angesichts des massgebenden Streitwerts von Fr. 3'370.-- nicht erhoben werden kann ( Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG );

dass deshalb die Beschwerde in Zivilsachen vorliegend nur zulässig ist, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ), was die beschwerdeführende Partei aufzuzeigen hat ( Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG ; BGE 136 II 489 E. 2.6; 133 III 439 E. 2.2.2.1, 645 E. 2.4);

dass der Beschwerdeführer nicht darlegt und auch nicht ersichtlich ist, inwiefern sich eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung stellen könnte;

dass die Eingaben des Beschwerdeführers unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der Art. 113 ff. BGG zu behandeln sind;

dass mit einer solchen Beschwerde ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann ( Art. 116 BGG );

dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG );

dass sich der Beschwerdeführer nicht hinreichend mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids des Obergerichts des Kantons Solothurn vom 13. Januar 2020 auseinandersetzt und aufzeigt, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Entscheid verfassungsmässige Rechte verletzt hätte;

dass die Eingaben des Beschwerdeführers die erwähnten Begründungsanforderungen daher offensichtlich nicht erfüllen, weshalb auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann;

dass der Beschwerdeführer bei diesem Verfahrensausgang kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 2 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. März 2020

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Leemann