Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4D_11/2007 KI-generiert

Company v. Cantonal Court on Party Compensation

Geschäftsnummer 4D_11/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute between two parties regarding the assessment of party compensation following a negative declaratory action. The lower court ruled in favor of the respondent, awarding legal costs and compensation for procedural expenses to the respondent. The petitioner challenged this decision but was unsuccessful at the appellate level. Subsequently, the petitioner submitted a complaint to the Federal Tribunal, initially framing it as a civil matter; however, it was deemed inadmissible due to insufficient dispute value. The complaint was reformulated as a subsidiary constitutional appeal but failed to meet the necessary grounds, leading to the tribunal's decision to not enter into the appeal. The petitioner was ordered to bear the court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG; Company v. Cantonal Court on Party Compensation: The lower court ruled in favor of the respondent, awarding legal costs and compensation for procedural expenses to the respondent. The petitioner challenged this decision but was unsuccessful at the appellate level. Subsequently, the petitioner submitted a complaint to the Federal Tribunal, initially framing it as a civil matter; however, it was deemed inadmissible due to insufficient dispute value. The complaint was reformulated as a subsidiary constitutional appeal but failed to meet the necessary grounds, leading to the tribunal's decision to not enter into the appeal. The petitioner was ordered to bear the court costs.

Schlagwörter

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Feststellungsklage Entschädigungsregelung Grundrechte Verfahrensrechte Zahlungsbefehl Tochtergesellschaft

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to refuse to enter upon the appeal because the submission did not meet the required grounds for a constitutional complaint.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose the court fee on the appellant based on the outcome of the procedure.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4D_11/2007 /len

Urteil vom 14. Mai 2007

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Corboz, Präsident,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien

X.________ GmbH,

Beschwerdeführerin,

gegen

A.________,

Beschwerdegegner,

vertreten durch Rechtsanwalt Marcel Furrer,

Obergericht des Kantons Zug, Justizkommission.

Gegenstand

Bemessung der Parteientschädigung,

subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil

des Obergerichts des Kantons Zug, Justizkommission, vom 9. März 2007.

Der Präsident hat in Erwägung,

dass das Kantonsgericht Zug die vom Beschwerdegegner gegen die Beschwerdeführerin erhobene negative Feststellungsklage mit Urteil vom 30. November 2006 guthiess, die gerichtlichen Kosten von Fr. 1'885.-- der Beschwerdeführerin auferlegte und diese verpflichtete, den Beschwerdegegner für die prozessualen Umtriebe mit Fr. 7'848.55 zu entschädigen;

dass die Beschwerdeführerin dieses Urteil hinsichtlich der Parteientschädigung mit Beschwerde anfocht, die von der Justizkommission des Obergerichts des Kantons Zug mit Urteil vom 9. März 2007 abgewiesen wurde;

dass die Beschwerdeführerin mit beim Bundesgericht eingereichter Beschwerdeschrift vom 16. April 2007 erklärte, sie erhebe gegen das Urteil der Justizkommission vom 9. März 2007 Beschwerde in Zivilsachen im Sinne der Art. 72 ff. BGG , eventuell subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der Art. 113 ff. BGG ;

dass keine Vernehmlassungen eingeholt worden sind;

dass die Beschwerde in Zivilsachen ( Art. 72 ff. BGG ) im vorliegenden Fall unzulässig ist, weil einerseits der gemäss Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG notwendige Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- nicht erreicht wird und sich andererseits keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt;

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;

dass in einer solchen Beschwerde dargelegt werden muss, welche Grundrechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG );

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 16. April 2007, in der keine verfassungsmässigen Grundrechte als verletzt bezeichnet werden, diesen Begründungsanforderungen nicht genügt, weshalb darauf in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist;

dass die Gerichtsgebühr dem Ausgang des Verfahrens entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass der Beschwerdegegner keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, weil ihm aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist;

im Verfahren nach Art. 108 BGG erkannt:

1. Auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, Justizkommission, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. Mai 2007

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: