Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Insufficient Justification in Low-Value Insurance Dispute
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute regarding a legal protection insurance claim, where the complainant sought payment of 1,646.30 Swiss francs plus interest. The initial claim was dismissed by a district court in Zurich, and the complainant's appeal to the Zurich higher court was also rejected. Subsequently, the complainant submitted a motion to the Swiss Federal Tribunal, challenging the higher court's decision. However, the Federal Tribunal determined that the appeal was not permissible due to the insufficient value of the dispute not meeting the required threshold and the absence of a significant legal question. The Federal Tribunal treated the appeal as a constitutional complaint but found it lacked sufficient justification according to legal standards, resulting in a dismissal of the complaint and an order for the complainant to bear court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Insufficient Justification in Low-Value Insurance Dispute: The initial claim was dismissed by a district court in Zurich, and the complainant's appeal to the Zurich higher court was also rejected. Subsequently, the complainant submitted a motion to the Swiss Federal Tribunal, challenging the higher court's decision. However, the Federal Tribunal determined that the appeal was not permissible due to the insufficient value of the dispute not meeting the required threshold and the absence of a significant legal question. The Federal Tribunal treated the appeal as a constitutional complaint but found it lacked sufficient justification according to legal standards, resulting in a dismissal of the complaint and an order for the complainant to bear court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to rule that the appeal could not be admitted due to insufficient grounds (lack of proper substantiation).
Used to impose court costs on the appellant.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (4)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4D_109/2009
Urteil vom 22. September 2009
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Parteien
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
X.________, Rechtsschutzversicherungs-Gesellschaft,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Rechtsschutzversicherung,
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Zivilkammer,
vom 2. Juni 2009.
In Erwägung,
dass der Einzelrichter im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Zürich die Klage, mit welcher der Beschwerdeführer die Bezahlung von Fr. 1'646.30 nebst Zinsen verlangte, mit Urteil vom 16. Februar 2009 abwies;
dass der Beschwerdeführer dieses Urteil mit Nichtigkeitsbeschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich anfocht, das mit Zirkular-Erledigungsbeschluss vom 2. Juni 2009 das Rechtsmittel abwies, soweit es darauf eintrat;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 10. Juli 2009 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, den Beschluss des Obergerichts mit Beschwerde beim Bundesgericht anzufechten;
dass eine Beschwerde in Zivilsachen im vorliegenden Fall nicht zulässig ist, weil der erforderliche Streitwert von Fr. 30'000.-- ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) nicht erreicht wird und sich keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellt;
dass die Eingabe des Beschwerdeführers unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne von Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;
dass mit einer solchen Beschwerde ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden kann ( Art. 116 BGG );
dass in der Beschwerdeschrift dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG );
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 10. Juli 2009 diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );
dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. September 2009
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Klett Huguenin