Appeal Inadmissibility Due to Failure to Pay Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAppeal Inadmissibility Due to Failure to Pay Cost Advance The Federal Supreme Court declined to hear the appeal concerning a construction contract because the appellant failed to pay the required cost advance of CHF 500 within the set deadlines, despite being reminded and given a non-extendable grace period. The court had initially requested the advance by a specified date, and when this was not met, issued a further instruction setting a final deadline and advising that non-compliance would lead to the inadmissibility of the appeal under Article 62 paragraph 3 of the Federal Supreme Court Act; the rejection was based on the non-payment of the mandatory advance, rendering the appeal inadmissible pursuant to Article 108 paragraph 1 letter a of the Federal Supreme Court Act.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 32 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 4 lit. c BGG, Art. 68 BGG; Appeal Inadmissibility Due to Failure to Pay Cost Advance: The court had initially requested the advance by a specified date, and when this was not met, issued a further instruction setting a final deadline and advising that non-compliance would lead to the inadmissibility of the appeal under Article 62 paragraph 3 of the Federal Supreme Court Act; the rejection was based on the non-payment of the mandatory advance, rendering the appeal inadmissible pursuant to Article 108 paragraph 1 letter a of the Federal Supreme Court Act.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to rule on the non-entry into the merits of the appeal due to failure to pay the advance cost deposit.
Applied to impose the court costs on the appellant based on the outcome of the procedure.
Applied to order the appellant to bear the court costs.
Applied to rule that the respondents are not awarded compensation as they incurred no expense in the federal court proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4D_105/2025
Urteil vom 11. August 2025
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Hurni, Präsident,
Gerichtsschreiber Widmer.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
*gegen*
1. B.B.________,
2. C.B.________,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Lukas Weinhappl,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Werkvertrag,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 23. April 2025 (ZR.2025.5).
Erwägungen:
1. Der Beschwerdeführer erhob mit Eingabe vom 15. Juni 2025 (Postaufgabe am 16. Juni 2025) beim Bundesgericht Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 23. April 2025.
Mit Präsidialverfügung vom 20. Juli 2025 wurde der Beschwerdeführer aufgefordert, spätestens am 7. Juli 2025 einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- für das bundesgerichtliche Verfahren einzuzahlen.
Am 8. Juli 2025 reichte der Beschwerdeführer eine mit "Einsprache gegen die Verfügung vom 19. Juni 2025" überschriebene Einsprache ein.
Da der Kostenvorschuss innerhalb der mit Verfügung vom 20. Juni 2025 angesetzten Frist nicht eingegangen war, wurde dem Beschwerdeführer mit neuer Präsidialverfügung vom 10. Juni 2025 eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 25. Juli 2025 angesetzt, unter Hinweis darauf, dass das Bundesgericht bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eintreten werde (
Art. 62 Abs. 3 BGG
). Dabei wurde der Beschwerdeführer darauf aufmerksam gemacht, dass es sich bei der Verfügung vom 20. Juni 2025 um eine Instruktionsverfügung handle, die nach
Art. 32 Abs. 3 BGG
nicht anfechtbar ist.
Der Beschwerdeführer hat den ihm auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der mit Verfügung vom 10. Juli 2025 angesetzten Nachfrist nicht geleistet. Auf die Beschwerde ist daher gestützt auf
Art. 62 Abs. 3 BGG
nicht einzutreten (
Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG
).
2. Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens sind diesem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (
Art. 66 Abs. 1 BGG
und
Art. 65 Abs. 4 lit. c BGG
). Den Beschwerdegegnern ist keine Parteientschädigung zuzusprechen, da ihnen im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist (
Art. 68 BGG
).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. August 2025
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Hurni
Der Gerichtsschreiber: Widmer