Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4C.29/2007 KI-generiert

Appeal Dismissed for Failure to Meet Formal Requirements

Geschäftsnummer 4C.29/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a plaintiff who filed a lawsuit in September 2005 against a defendant for the payment of 11,184 Swiss francs based on an employment contract. The regional labor court and later the cantonal court rejected the plaintiff's claim, with the cantonal court's decision issued on November 27, 2006. Subsequently, the plaintiff appealed this decision on January 15, 2007, indicating the intention to submit a legal brief through a lawyer. However, the plaintiff failed to file the promised supplement to the appeal, which could not be added after the appeal deadline. As a result, the appeal was deemed insufficient, and the request for free legal representation became irrelevant. The court found that the requirements for an appeal were not met, leading to the decision not to proceed with the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 33 Abs. 1 OG, Art. 55 Abs. 1 lit. c OG, Art. 36a OG, Art. 343 Abs. 2 und 3 OR; Appeal Dismissed for Failure to Meet Formal Requirements: The regional labor court and later the cantonal court rejected the plaintiff's claim, with the cantonal court's decision issued on November 27, 2006. Subsequently, the plaintiff appealed this decision on January 15, 2007, indicating the intention to submit a legal brief through a lawyer. However, the plaintiff failed to file the promised supplement to the appeal, which could not be added after the appeal deadline. As a result, the appeal was deemed insufficient, and the request for free legal representation became irrelevant. The court found that the requirements for an appeal were not met, leading to the decision not to proceed with the appeal.

Schlagwörter

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Arbeitsvertrag Formerfordernisse Arbeitsverträge Beschwerdelegitimation Vorlage zur Vorabentscheidung mangelnder Solvenznachweis Rückzug des Rechtsbegehrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 33 Abs. 1 OG
dass abgesehen davon die Berufungsschrift nach Ablauf der Berufungsfrist nicht mehr ergänzt werden kann ( Art. 54 Abs. 1, Art. 33 Abs. 1 OG );
Art. 55 Abs. 1 lit. c OG
dass in der Berufungsschrift kurz darzulegen ist, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind ( Art. 55 Abs. 1 lit. c OG );
Art. 36a OG
im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
Art. 343 Abs. 2 und 3 OR
Cited to rule that the proceedings are free of charge.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 343 Abs. 2 und 3 OR

Cited to rule that the proceedings are free of charge.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4C.29/2007 /len

Urteil vom 27. Februar 2007

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Corboz, Präsident,

Bundesrichterinnen Klett, Kiss,

Gerichtsschreiberin Weiss.

Parteien

X.________,

Kläger und Berufungskläger,

gegen

Stiftung Y.________,

Beklagte und Berufungsbeklagte,

vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Jakob.

Gegenstand

Arbeitsvertrag; Kündigung,

Berufung gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, III. Zivilkammer, vom 27. November 2006.

Das Bundesgericht hat in Erwägung,

dass der Kläger im September 2005 gegen die Beklagte auf Bezahlung von Fr. 11'184.-- aus Arbeitsvertrag klagte;

dass das Arbeitsgericht St. Gallen und am 27. November 2006 ebenso das Kantonsgericht St. Gallen die Klage abwiesen;

dass der Kläger gegen das Urteil des Kantonsgerichts mit Eingabe vom 15. Januar 2007 Berufung erhob und eine durch einen Anwalt verfasste Rechtsschrift in Aussicht stellte;

dass eine solche Ergänzung der Berufungsschrift nicht eingereicht wurde;

dass abgesehen davon die Berufungsschrift nach Ablauf der Berufungsfrist nicht mehr ergänzt werden kann ( Art. 54 Abs. 1, Art. 33 Abs. 1 OG );

dass damit das Gesuch des Klägers um unentgeltliche Rechtsverbeiständung hinfällig ist;

dass in der Berufungsschrift kurz darzulegen ist, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind ( Art. 55 Abs. 1 lit. c OG );

dass die Eingabe des Klägers diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt;

dass das Verfahren kostenlos ist ( Art. 343 Abs. 2 und 3 OR );

im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:

1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen, III. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. Februar 2007

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: