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4C.199/2005 KI-generiert

Appeal Against Contractual Penalty Moot Due to Annulment by Constitutional Complaint

Geschäftsnummer 4C.199/2005
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal regarding an employment contract and a non-compete clause. The appellant contested a ruling from the cantonal court that upheld a previous decision requiring him to pay a penalty for breaching the aforementioned clause. Following the submission of a constitutional complaint against the lower court's decision, which was subsequently accepted, the appeal became moot. Consequently, the Federal Tribunal dismissed the appeal as irrelevant, established that no court fees would be incurred due to the low value of the disputed amount, and ordered the appellant to compensate the opposing party for legal costs associated with the appeal process.

Legislator-Regeste

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Art. 343 Abs. 3 OR, Art. 156 Abs. 6 OG; Appeal Against Contractual Penalty Moot Due to Annulment by Constitutional Complaint: The appellant contested a ruling from the cantonal court that upheld a previous decision requiring him to pay a penalty for breaching the aforementioned clause. Following the submission of a constitutional complaint against the lower court's decision, which was subsequently accepted, the appeal became moot. Consequently, the Federal Tribunal dismissed the appeal as irrelevant, established that no court fees would be incurred due to the low value of the disputed amount, and ordered the appellant to compensate the opposing party for legal costs associated with the appeal process.

Schlagwörter

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Arbeitsvertrag Vertragsanfechtung Konventionalstrafe Streitwert Verfahrensabschreibung Rüge verfassungsmässiger Rechte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 343 Abs. 3 OR

Cited in the reasoning as the basis for not levying court costs due to the low value of the dispute.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4C.199/2005 /ruo

Beschluss vom 20. September 2005

I. Zivilabteilung

Besetzung

Bundesrichter Corboz, Präsident,

Bundesrichterinnen Rottenberg Liatowitsch, Kiss,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien

A.________,

Beklagter und Berufungskläger,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Alois Näf,

gegen

B.________ AG,

Klägerin und Berufungsbeklagte,

vertreten durch Rechtsanwalt Andrea Mani.

Gegenstand

Arbeitsvertrag; Konkurrenzverbot,

Berufung gegen das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden, Zivilkammer, vom 16. November 2004.

nach Einsicht

in das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden, Zivilkammer, vom 16. November 2004, mit welchem die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Bezirksgerichts Prättigau/Davos vom 3. Juni 2004, das den Kläger zur Zahlung einer Konventionalstrafe von Fr. 20'000.-- an die Beklagte verpflichtete, abgewiesen wurde,

sowie in die dagegen erhobene eidgenössische Berufung des Klägers, der die Abweisung der Klage beantragt, und in die Berufungsantwort der Beklagten mit dem Antrag, die Berufung abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist,

in Erwägung,

dass der Kläger gleichzeitig staatsrechtliche Beschwerde gegen das mit der Berufung angefochtene Urteil eingereicht hat,

dass die staatsrechtliche Beschwerde mit Urteil vom heutigen Tage gutgeheissen und das angefochtene Urteil aufgehoben wurde,

dass die Berufung dadurch gegenstandslos geworden und das Verfahren deshalb abzuschreiben ist,

dass mit Blick auf den Fr. 30'000.-- nicht erreichenden Streitwert keine Gerichtskosten zu erheben sind ( Art. 343 Abs. 3 OR ), der Kläger, der das gegenstandslos gewordene Verfahren veranlasst hat, der Beklagten aber eine Parteientschädigung zu entrichten hat (Art. 159 Abs. 5 in Verbindung mit Art. 156 Abs. 6 OG ; BGE 115 II 30 E. 5c S. 42 mit Hinweis),

beschliesst das Bundesgericht:

1. Die Berufung wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.

2. Eine Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz.

3. Der Kläger hat die Beklagte für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'500.-- zu entschädigen.

4. Dieser Beschluss wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. September 2005

Im Namen der I. Zivilabteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: