Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_98/2013 KI-generiert

Lessee's Appeal Inadmissible Due to Unpaid Court Fees

Geschäftsnummer 4A_98/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case revolves around a dispute concerning the termination of a rental agreement for a 3.5-room apartment, a workshop space, and a parking space in a garage, where the lower district court had ruled the rental contract was lawfully terminated and ordered the tenant to vacate the premises. The tenant appealed this decision to the cantonal court, which dismissed the appeal without addressing the merits. Subsequently, the tenant filed a complaint with the federal court, but failed to pay a required court fee within the specified deadlines, leading to the court's decision to not entertain the appeal due to non-compliance with procedural requirements.

Legislator-Regeste

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Art. 62 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Lessee's Appeal Inadmissible Due to Unpaid Court Fees: The tenant appealed this decision to the cantonal court, which dismissed the appeal without addressing the merits. Subsequently, the tenant filed a complaint with the federal court, but failed to pay a required court fee within the specified deadlines, leading to the court's decision to not entertain the appeal due to non-compliance with procedural requirements.

Schlagwörter

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Mietvertrag Leasingnehmer nicht geleisteter Kostenvorschuss Räumungsbefehl Zahlungsbefehl Recht auf Besitzkehrung Zahlungsverzug des Mieters

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed because it was declared inadmissible, applied in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the judicial costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4A_98/2013

Urteil vom 22. April 2013

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Y.________ AG,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Mietvertrag,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 18. Dezember 2012.

In Erwägung,

dass der Präsident 1 des Bezirksgerichts Baden mit Entscheid vom 14. November 2012 feststellte, dass die Mietverhältnisse über die 3 1/2-Zimmerwohnung im EG links und über den Bastelraum Nr. D3 am Weg A.________ in B.________ und über den Einstellplatz Nr. xxx in der Tiefgarage daselbst per Ende September 2012 rechtmässig beendet und aufgelöst sind und die Ausweisung zulässig ist, und die Beschwerdeführerin zum Verlassen und Räumen der Mietobjekte spätestens innerhalb von zehn Tagen nach Vollstreckbarkeit des Entscheides verpflichtete;

dass das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 18. Dezember 2012 auf die von der Beschwerdeführerin gegen den Entscheid des Bezirksgerichts erhobene Beschwerde nicht eintrat;

dass die Beschwerdeführerin den Entscheid des Obergerichts am 18. Februar 2013 mit Beschwerde beim Bundesgericht anfocht;

dass die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 22. Februar 2013 in Anwendung von Art. 62 BGG zur Einzahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 500.-- bis 11. März 2013 aufgefordert wurde;

dass der Kostenvorschuss nicht bezahlt wurde, worauf der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 18. März 2013 mit Hinweis auf die Folgen der Nichtzahlung ( Art. 62 Abs. 3 BGG ) eine Nachfrist bis 2. April 2013 angesetzt wurde;

dass der Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht bezahlt wurde;

dass beide Verfügungen als Gerichtsurkunden versandt wurden und gemäss Art. 44 Abs. 2 BGG als an die Beschwerdeführerin zugestellt gelten;

dass auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;

dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. April 2013

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Huguenin