Rental Agreement Termination Appeal Withdrawal and Cost Allocation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved a dispute regarding a rental agreement between two entities, wherein the first entity challenged the validity of a termination notice. The lower civil court dismissed the complaint, ruling the termination effective and not abusive, a decision later upheld by the appellate court. The first entity subsequently appealed to the Swiss Federal Tribunal, seeking the suspension of the appellate court's ruling. However, prior to the Tribunal's decision, the first entity withdrew its complaint but requested the court costs to be assigned based on the expected outcome. The opposing entity requested that costs be imposed on the withdrawing party for the proceedings incurred.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32 Abs. 2 BGG, Art. 68 Abs. 4 BGG, Art. 66 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 3 BGG; Rental Agreement Termination Appeal Withdrawal and Cost Allocation: The lower civil court dismissed the complaint, ruling the termination effective and not abusive, a decision later upheld by the appellate court. The first entity subsequently appealed to the Swiss Federal Tribunal, seeking the suspension of the appellate court's ruling. However, prior to the Tribunal's decision, the first entity withdrew its complaint but requested the court costs to be assigned based on the expected outcome. The opposing entity requested that costs be imposed on the withdrawing party for the proceedings incurred.
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KI-generiertThe Federal Tribunal used this article to justify closing the proceedings due to the withdrawal of the appeal.
Although not explicitly cited in the final orders, it is the general basis for imposing costs, but Art. 66 Abs. 3 BGG is the specific basis used for the order in point 2.
Applied to determine the amount of the reduced court costs imposed on the appellant.
Cited as the basis for imposing court costs on the appellant following the withdrawal.
Cited as the basis for ordering the appellant to compensate the respondent for expenses following the withdrawal.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4A_88/2015
Verfügung vom 22. Mai 2015
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Verfahrensbeteiligte
A.________ AG,
vertreten durch Advokat Andreas Béguin,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Ralph D. Braendli,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Mietvertrag,
Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, vom 25. November 2014.
In Erwägung,
dass das Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 3. Februar 2014 die Klage der Beschwerdeführerin abwies und feststellte, dass die Kündigung vom 22. Oktober 2012 per 30. November 2012 wirksam und nicht missbräuchlich sei;
dass das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt die Berufung der Beschwerdeführerin mit Entscheid vom 25. November 2014 abwies;
dass die Beschwerdeführerin den Entscheid des Appellationsgerichts mit Rechtsschrift vom 4. Februar 2015 beim Bundesgericht anfocht und um Gewährung der aufschiebenden Wirkung für die Beschwerde ersuchte;
dass sich die Beschwerdegegnerin mit Rechtsschrift vom 9. April 2015 zum Gesuch um aufschiebende Wirkung und zur Beschwerde vernehmen liess;
dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 27. April 2015 erklärte, die Beschwerde zurückzuziehen, wobei sie beantragte, die Gerichts- und Parteikosten entsprechend dem mutmasslichen Ausgang des Verfahrens bei materieller Beurteilung zu verlegen;
dass sich die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 30. April 2015 zu diesem Schreiben äusserte und beantragte, die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und diese zur Zahlung einer Parteientschädigung an die Beschwerdegegnerin zu verpflichten;
dass diese Eingabe der Beschwerdeführerin am 4. Mai 2015 zur Kenntnisnahme zugestellt wurde;
dass das bundesgerichtliche Verfahren aufgrund der Rückzugserklärung im Verfahren nach Art. 32 Abs. 2 BGG abgeschrieben werden kann;
dass im Fall des Rückzugs der Beschwerde die Gerichtskosten in der Regel gemäss dem Verursacherprinzip der beschwerdeführenden Partei auferlegt werden und diese die Gegenpartei für den aus dem bundesgerichtlichen Verfahren erwachsenen Aufwand zu entschädigen hat ( Art. 66 Abs. 3 und Art. 68 Abs. 4 BGG );
dass im vorliegenden Fall kein Anlass besteht, von dieser Regel abzuweichen;
dass demnach die reduzierten Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 2 BGG ) der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind;
dass die Parteientschädigung für die Beschwerdegegnerin in Anwendung von Art. 8 Abs. 3 des Reglementes über die Parteientschädigung vom 31. März 2006 (SR 173.110.210.3) auf Fr. 3'000.-- festzusetzen ist;
verfügt die Präsidentin:
1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Die Beschwerdeführerin hat die Beschwerdegegnerin für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 3'000.-- zu entschädigen.
4. Diese Verfügung wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. Mai 2015
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Huguenin