Appellants' Inadequate Substantiation Leads to Dismissal of Appeal and Mootness of Legal Aid Request
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn a case before the Swiss Federal Tribunal, two complainants from Germany applied for free legal aid and representation in a conciliation process before the Tuggen Mediation Office. Their request was initially denied, but upon partially accepting their appeal, the Cantonal Court of Schwyz granted free legal aid for a sum of EUR 20,000 based on an earlier agreement, and approved the appointment of a free legal representative for that amount. However, the request was denied for the additional EUR 430,000, as the court deemed the conciliation request to be without merit per Swiss Civil Procedure Code. The complainants then challenged this decision at the Swiss Federal Tribunal, seeking free legal aid for the federal proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 117 lit. b ZPO, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appellants' Inadequate Substantiation Leads to Dismissal of Appeal and Mootness of Legal Aid Request: Their request was initially denied, but upon partially accepting their appeal, the Cantonal Court of Schwyz granted free legal aid for a sum of EUR 20,000 based on an earlier agreement, and approved the appointment of a free legal representative for that amount. However, the request was denied for the additional EUR 430,000, as the court deemed the conciliation request to be without merit per Swiss Civil Procedure Code. The complainants then challenged this decision at the Swiss Federal Tribunal, seeking free legal aid for the federal proceedings.
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KI-generiertThe appeal was not admitted based on this procedural article because the grounds for appeal were insufficient.
The Tribunal refrained from imposing court costs as an exception.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4A_80/2020
Urteil vom 27. Februar 2020
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Kölz.
Verfahrensbeteiligte
1. A.________, Deutschland,
2. B.________, Deutschland,
Beschwerdeführer,
gegen
Kantonsgericht Schwyz, 2. Zivilkammer,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
unentgeltliche Rechtspflege,
Beschwerde gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Schwyz, 2. Zivilkammer, vom 16. Dezember 2019
(ZK2 2019 32).
Erwägungen:
1. In einem Schlichtungsverfahren vor dem Vermittleramt Tuggen wies der Vermittler mit Verfügung vom 8. März 2019 das Gesuch von B.________ und A.________ (Beschwerdeführer 1 und 2) um unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsvertretung ab. In teilweiser Gutheissung der von B.________ und A.________ dagegen erhobenen Beschwerde gewährte das Kantonsgericht Schwyz mit Beschluss vom 16. Dezember 2019 die unentgeltliche Rechtspflege "für den Betrag von EUR 20'000.00 gemäss Vereinbarung vom 26./28. Februar 2018" und bewilligte in diesem Umfang die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes. Für den darüber hinausgehenden Betrag von EUR 430'000.-- beurteilte es das Schlichtungsgesuch als aussichtslos im Sinne von Art. 117 lit. b ZPO und wies das Gesuch ab.
B.________ und A.________ haben mit Eingabe an das Bundesgericht vom 2. Februar 2020 erklärt, diesen Entscheid mit Beschwerde anzufechten, und um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ersucht. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.
2. Beschwerden an das Bundesgericht sind hinreichend zu begründen, ansonsten darauf nicht eingetreten werden kann. Dafür muss in der Beschwerdeschrift unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids dargelegt werden, inwiefern dieser Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; BGE 140 III 115 E. 2 S. 116, 86 E. 2 S. 89).
Die nicht auf die vorinstanzlichen Erwägungen bezogene Begründung in der Eingabe vom 2. Februar 2020 genügt den erwähnten Anforderungen offensichtlich nicht, weshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.
3. Ausnahmsweise wird darauf verzichtet, Gerichtskosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ). Damit wird das Gesuch der Beschwerdeführer um Befreiung von diesen Kosten gegenstandslos.
Demnach erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern und dem Kantonsgericht Schwyz, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt, den Beschwerdeführern auf dem Rechtshilfeweg.
Lausanne, 27. Februar 2020
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Kölz