Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_8/2009 KI-generiert

Tenant Eviction Appeal Insufficiently Substantiated

Geschäftsnummer 4A_8/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a tenant who was ordered to vacate a rental property by a specified date following a ruling by a local court. The tenant contested this decision through various legal channels, including an appeal and a request for revision against the earlier court ruling. However, the higher court dismissed the tenant's appeal as they found no sufficient grounds presented to warrant a review. Eventually, the tenant brought the matter to the Swiss Federal Tribunal, but the court found that the appeal lacked proper justification and declined to consider it further. Subsequently, court costs were imposed on the tenant for pursuing the unsuccessful appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Tenant Eviction Appeal Insufficiently Substantiated: The tenant contested this decision through various legal channels, including an appeal and a request for revision against the earlier court ruling. However, the higher court dismissed the tenant's appeal as they found no sufficient grounds presented to warrant a review. Eventually, the tenant brought the matter to the Swiss Federal Tribunal, but the court found that the appeal lacked proper justification and declined to consider it further. Subsequently, court costs were imposed on the tenant for pursuing the unsuccessful appeal.

Schlagwörter

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Mietrecht Ausweisung des Mieters Revision eines Entscheids Mitmieter Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Einrede der Verfassungswidrigkeit Verfahrensrechte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed due to insufficient substantiation, as cited in the reasoning leading to the non-admission.

Art. 64 Abs. 1 BGG

The request for exemption from court costs was rejected due to the hopelessness of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court costs were imposed on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4A_8/2009 /len

Urteil vom 19. Februar 2009

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

X.________,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Patrik Eisenhut.

Gegenstand

Mietrecht,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, II. Zivilappellationshof, vom 4. Dezember 2008.

In Erwägung,

dass die Vize-Mietgerichtspräsidentin für den Sense- und Seebezirk auf Gesuch der Beschwerdegegnerin um Vollstreckung eines Urteils des Kantonsgerichts des Kantons Freiburg vom 27. August 2008 den Beschwerdeführer und B.________ mit Urteil vom 13. November 2008 verpflichtete, das Mietobjekt C.________ bis spätestens 29. November 2008, 12.00 Uhr, zu räumen und zu verlassen;

dass der Beschwerdeführer dieses Urteil mit "Zivilkassationsbeschwerde" beim Kantonsgericht des Kantons Freiburg anfocht und zudem ein Revisionsgesuch gegen den Entscheid des Kantonsgerichts vom 27. August 2008 stellte;

dass der II. Zivilappellationshof des Kantonsgerichts mit Urteil vom 4. Dezember 2008 in Anwendung der Vorschriften der kantonalen Zivilprozessordnung auf die Berufung und das Revisionsgesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 4. Januar 2009 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, das Urteil des Kantonsgerichts vom 4. Dezember 2008 mit Beschwerde anzufechten;

dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass die Anwendung des kantonalen Zivilprozessrechts durch das Kantonsgericht vom Bundesgericht einzig unter dem Blickwinkel eines Verstosses gegen Bundesrecht, insbesondere gegen Bundesverfassungsrecht überprüft werden könnte ( Art. 95 BGG ; BGE 133 III 462 E. 2.3 S. 466; BGE 134 II 349 E. 3 S. 351);

dass in der Beschwerdeschrift vom 4. Januar 2009 keine entsprechenden Rügen erhoben werden, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );

dass das Gesuch um aufschiebende Wirkung mit dem Entscheid in der Sache gegenstandslos wird;

dass das sinngemässe Gesuch um Befreiung von den Gerichtskosten wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG );

dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, II. Zivilappellationshof, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Februar 2009

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Huguenin