Federal Supreme Court Refuses Appeal Due to Incorrect Jurisdiction Level
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal dispute where the complainant filed a lawsuit against the respondent in the Zurich District Court. The court ordered the complainant to pay a cost advance of CHF 8,590, which led the complainant to appeal this decision to the Swiss Federal Tribunal on February 1, 2021. The Swiss Federal Tribunal considered the appeal to be inadmissible as it does not deal with decisions from the final cantonal instances or higher federal courts under Article 75 of the Swiss Federal Tribunal Act. Consequently, the appeal was not entered, and no court costs or party compensations were awarded.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 75 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 68 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Federal Supreme Court Refuses Appeal Due to Incorrect Jurisdiction Level: The court ordered the complainant to pay a cost advance of CHF 8,590, which led the complainant to appeal this decision to the Swiss Federal Tribunal on February 1, 2021. The Swiss Federal Tribunal considered the appeal to be inadmissible as it does not deal with decisions from the final cantonal instances or higher federal courts under Article 75 of the Swiss Federal Tribunal Act. Consequently, the appeal was not entered, and no court costs or party compensations were awarded.
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KI-generiertUsed to declare that the appeal cannot be heard (non-entrée en matière) because the decision was not rendered by a court of last instance in civil matters.
Used to waive the collection of court costs in this exceptional case.
Used to state that no party compensation is awarded because the respondent incurred no expenses in the federal court proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4A_78/2021
Urteil vom 5. Februar 2021
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Brugger.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Reto Steimer,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Forderung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Bezirksgerichts Zürich, 7. Abteilung, vom 15. Januar 2021
(CG200086-L / Z1).
Erwägungen:
1. Die Beschwerdeführerin reichte am 17. Dezember 2020 am Bezirksgericht Zürich eine Klage gegen die Beschwerdegegnerin ein. Mit Beschluss vom 15. Januar 2021 setzte das Bezirksgericht der Beschwerdeführerin Frist an, einen Kostenvorschuss von Fr. 8'590.-- zu leisten.
Dagegen erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 1. Februar 2021 Beschwerde an das Bundesgericht.
Auf das Einholen von Vernehmlassungen zur Beschwerde wurde verzichtet.
2. In Zivilsachen, wie hier eine vorliegt, ist die Beschwerde an das Bundesgericht nur zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen, des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundespatentgerichts ( Art. 75 Abs. 1 BGG ).
Beim Bezirksgerichts Zürich handelt es sich nicht um eine solche Instanz, womit auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist.
3. Unter den gegebenen Umständen ist ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten für das bundesgerichtliche Verfahren zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG). Die Beschwerdegegnerin hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bezirksgericht Zürich, 7. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 5. Februar 2021
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Hohl
Der Gerichtsschreiber: Brugger