Appeal Non-Admission Due to Unpaid Cost Advance in Eviction Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal by two individuals (the appellants) challenging a decision from the Cantonal Court of Graubünden regarding their eviction from a property. The appellants were instructed to pay a court fee advance of CHF 2,000 by February 21, 2020, as part of their appeal process, which they failed to do. The court had also rejected their request for suspensive effect, which would have delayed the eviction. After missing the initial deadline, they were given an additional, non-extendable deadline until March 11, 2020, to pay the fee, which they again failed to meet. Consequently, the appeal was not considered, and the court costs were imposed on the appellants.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 68 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1, 3 und 5 BGG; Appeal Non-Admission Due to Unpaid Cost Advance in Eviction Case: The appellants were instructed to pay a court fee advance of CHF 2,000 by February 21, 2020, as part of their appeal process, which they failed to do. The court had also rejected their request for suspensive effect, which would have delayed the eviction. After missing the initial deadline, they were given an additional, non-extendable deadline until March 11, 2020, to pay the fee, which they again failed to meet. Consequently, the appeal was not considered, and the court costs were imposed on the appellants.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not admitted because the required cost deposit was not paid.
Used to order the appellants to pay the court costs.
Used to rule that no party compensation is awarded to the respondents.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4A_71/2020
Urteil 24. März 2020
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Leemann.
Verfahrensbeteiligte
A.A.________ und B.A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
C.C.________ und D.C.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Ramiro Pedretti,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Mieterausweisung,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden, II. Zivilkammer, vom 18. Dezember 2019 (ZK2 19 58).
In Erwägung,
dass die Beschwerdeführer gegen den Entscheid des Kantonsgerichts von Graubünden vom 18. Dezember 2019 mit Eingabe vom 2. Februar 2020 Beschwerde erhoben;
dass das Bundesgericht die Beschwerdeführer mit Verfügung vom 6. Februar 2020 aufforderte, spätestens am 21. Februar 2020 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen, wobei es das von den Beschwerdeführern gestellte Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung abwies;
dass den Beschwerdeführern, da der Kostenvorschuss innerhalb der angesetzten Frist nicht eingegangen war, mit neuer Verfügung vom 25. Februar 2020 eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 11. März 2020 angesetzt wurde, unter Hinweis darauf, dass das Bundesgericht bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eintreten werde ( Art. 62 Abs. 3 BGG );
dass diese Verfügung als Gerichtsurkunde an die Beschwerdeführer gesandt und dass sie mit dem Vermerk "Nicht abgeholt" an das Bundesgericht zurückgesandt wurde;
dass diese Verfügung nach Art. 44 Abs. 2 BGG als zugestellt gilt, da die Beschwerdeführer mit der Zustellung einer Verfügung rechnen mussten;
dass die Beschwerdeführer den ihnen auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der angesetzten Nachfrist nicht geleistet haben, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG );
dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend den Beschwerdeführern aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1, 3 und 5 BGG );
dass den Beschwerdegegnern keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihnen durch das bundesgerichtliche Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden den Beschwerdeführern (unter solidarischer Haftbarkeit und intern je zur Hälfte) auferlegt.
3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. März 2020
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Leemann