Federal Supreme Court Dismisses Appeal Over Unpaid Security for Costs in Watch and Diamond Dispute
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertFederal Supreme Court Dismisses Appeal Over Unpaid Security for Costs in Watch and Diamond Dispute In a complex claim dispute involving watches and diamonds, the Federal Supreme Court refused to hear an appeal filed against an appellate court's decision, which itself had dismissed an appeal against a lower court's preliminary order concerning the securing of party costs. The appellant was ordered to provide an advance cost deposit of CHF 500, with a final, non-extendable deadline set after an initial failure to pay. The Court, relying on Art. 62(3) BGG and Art. 108(1)(a) BGG, dismissed the appeal summarily because the appellant failed to remit the required cost advance by the deadline, resulting in the non-admission of the merits of the case and the assessment of court costs against the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Over Unpaid Security for Costs in Watch and Diamond Dispute: The appellant was ordered to provide an advance cost deposit of CHF 500, with a final, non-extendable deadline set after an initial failure to pay. The Court, relying on Art. 62(3) BGG and Art. 108(1)(a) BGG, dismissed the appeal summarily because the appellant failed to remit the required cost advance by the deadline, resulting in the non-admission of the merits of the case and the assessment of court costs against the appellant.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was dismissed by non-entry into the merits based on this procedural rule due to failure to pay the cost deposit.
Cited as the basis for the non-entry into the merits due to failure to pay the cost deposit.
Used to impose the court costs on the appellant following the non-entry into the merits.
Used to rule that no party compensation is awarded to the respondent.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4A_670/2024
Urteil vom 21. Februar 2025
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Tanner.
Verfahrensbeteiligte
A.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,
*gegen*
B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Marc Bernheim,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Forderung; Kostenvorschuss,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 6. Dezember 2024 (RB240037-O/U).
Erwägungen:
1. Zwischen den Parteien ist ein Forderungsprozess betreffend Uhren und Diamanten beim Bezirksgericht Zürich, 4. Abteilung, hängig. Am 25. September 2024 stellte der Beschwerdegegner ein Begehren um Sicherstellung seiner Parteientschädigung. Mit Verfügung vom 26. September 2024 setzte das Bezirksgericht der Beschwerdeführerin eine nicht erstreckbare Frist an, um zu diesem Kautionsantrag Stellung zu nehmen.
Dagegen erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 16. November 2024 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer. Dieses trat mit Beschluss vom 6. Dezember 2024 auf die Beschwerde nicht ein.
Gegen diesen obergerichtlichen Entscheid erhebt die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 14. Dezember 2024 Beschwerde an das Bundesgericht.
Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.
2. Das Bundesgericht forderte die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 18. Dezember 2024 auf, spätestens am 16. Januar 2025 einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- einzuzahlen. Da der Kostenvorschuss innerhalb dieser Frist nicht eingegangen war, wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 23. Januar 2025 eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 7. Februar 2025 angesetzt, unter Hinweis darauf, dass das Bundesgericht bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eintreten werde (
Art. 62 Abs. 3 BGG
).
3. Die Beschwerdeführerin hat den ihr auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der angesetzten Nachfrist nicht geleistet. Folglich ist auf ihre Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach
Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG
androhungsgemäss gestützt auf
Art. 62 Abs. 3 BGG
nicht einzutreten.
4. Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens sind diesem Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (
Art. 66 Abs. 1 BGG
). Dem Beschwerdegegner ist keine Parteientschädigung zuzusprechen, da ihm im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist (
Art. 68 Abs. 2 BGG
).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 21. Februar 2025
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Tanner