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4A_666/2010 KI-generiert

Claimant Fails to Exhaust Cantonal Remedies for Alleged Judicial Delay

Geschäftsnummer 4A_666/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complainant who, in 2009, filed several lawsuits against multiple companies at the civil court in Basel-Stadt. In May 2010, the complainant submitted a complaint to the Federal Court alleging a denial and delay of justice by the civil court. The Federal Court dismissed the complaint in July 2010, indicating that the proper recourse for such claims would be an oversight complaint to the Appellationsgericht in Basel-Stadt. Subsequently, in November 2010, the complainant filed another complaint with the Federal Court, expressing dissatisfaction with the pending civil cases and requesting a transfer of the proceedings to the Federal Court. However, it was noted that procedural transfer was not feasible and that the complainant needed to await the outcomes of the civil court's decisions and exhaust the local legal channels. As a result, the Federal Court decided not to enter into the manifestly inadmissible complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Claimant Fails to Exhaust Cantonal Remedies for Alleged Judicial Delay: In May 2010, the complainant submitted a complaint to the Federal Court alleging a denial and delay of justice by the civil court. The Federal Court dismissed the complaint in July 2010, indicating that the proper recourse for such claims would be an oversight complaint to the Appellationsgericht in Basel-Stadt. Subsequently, in November 2010, the complainant filed another complaint with the Federal Court, expressing dissatisfaction with the pending civil cases and requesting a transfer of the proceedings to the Federal Court. However, it was noted that procedural transfer was not feasible and that the complainant needed to await the outcomes of the civil court's decisions and exhaust the local legal channels. As a result, the Federal Court decided not to enter into the manifestly inadmissible complaint.

Schlagwörter

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Verfahrensverzögerungen Aufsichtsbeschwerde Klagefrist Streitgegenstand verspätetes Asylgesuch ungenügender Nachweis der Gesundheitsverschlechterung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed because it was obviously inadmissible according to this procedural rule.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

The court decided to waive the collection of court fees under the given circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4A_666/2010

Urteil vom 3. Januar 2011

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Zivilgericht Basel-Stadt.

Gegenstand

Rechtsverweigerung,

In Erwägung,

dass die Beschwerdeführerin im Laufe des Jahres 2009 beim Zivilgericht Basel-Stadt mehrere Klagen gegen die X.________ AG, Y.________ AG sowie Z.________ S.A. einreichte;

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht am 11. Mai 2010 eine Beschwerde einreichte, in der sie dem Zivilgericht Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung vorwarf;

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 28. Juli 2010 auf die Beschwerde nicht eintrat, wobei in der Begründung des Urteils namentlich darauf hingewiesen wurde, dass im Kanton Basel-Stadt gegen Rechtsverzögerung und Rechtsverweigerung der unteren Gerichte Aufsichtsbeschwerde beim Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt geführt werden könne (§ 71 Abs. 1 Ziff. 4 GOG/BS);

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht am 29. November 2010 erneut eine Beschwerde einreichte, in der sie sich über die vor dem Zivilgericht hängigen Verfahren negativ äusserte und unter Berufung auf Art. 13 und 17 EMRK eine "Verfahrensüberweisung" an das Bundesgericht verlangte;

dass aus den von der Beschwerdeführerin eingereichten Schriftstücken hervorgeht, dass das Zivilgericht in Bezug auf die erwähnten Klagen seit Juli 2010 bestimmte Verfahrensschritte vorgenommen hat;

dass die Beschwerdeführerin erneut darauf hinzuweisen ist, dass sie den kantonalen Instanzenzug hätte ausschöpfen müssen, falls sie dem Zivilgericht Rechtsverzögerung oder Rechtsverweigerung vorwerfen will;

dass sodann festzuhalten ist, dass eine "Verfahrensüberweisung" an das Bundesgericht prozessual nicht möglich ist, sondern die Beschwerdeführerin die Entscheide des Zivilgerichts bezüglich ihrer Klagen abzuwarten hat und danach den kantonalen Instanzenzug ausschöpfen muss;

dass somit auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

erkennt die Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Zivilgericht Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Januar 2011

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Huguenin