Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_658/2020 KI-generiert

Shareholder Litigation and Insufficient Appeal Reasoning

Geschäftsnummer 4A_658/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal by an individual who filed a lawsuit with the District Court of Bremgarten in September 2020. The lawsuit challenged the validity of resolutions passed during a general meeting of a corporation in August 2020 and made claims from a shareholders' agreement dated June 1998. The District Court decided not to proceed with the lawsuit in October 2020. The individual then appealed this decision to the Cantonal Court of Aargau, which also decided not to proceed with the appeal in December 2020 due to insufficient justification. The individual subsequently appealed to the Swiss Federal Tribunal in December 2020, accusing the lower court of being part of a corrupt organization but failed to provide suitable evidence or grounds to support these claims. The Federal Tribunal concluded that the appeal did not meet the necessary reasoning requirements and decided not to proceed with it.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 1 BGG; Shareholder Litigation and Insufficient Appeal Reasoning: The lawsuit challenged the validity of resolutions passed during a general meeting of a corporation in August 2020 and made claims from a shareholders' agreement dated June 1998. The District Court decided not to proceed with the lawsuit in October 2020. The individual then appealed this decision to the Cantonal Court of Aargau, which also decided not to proceed with the appeal in December 2020 due to insufficient justification. The individual subsequently appealed to the Swiss Federal Tribunal in December 2020, accusing the lower court of being part of a corrupt organization but failed to provide suitable evidence or grounds to support these claims. The Federal Tribunal concluded that the appeal did not meet the necessary reasoning requirements and decided not to proceed with it.

Schlagwörter

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Befangenheit des Richters Rechte des Gesellschafters materielle Begründung ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Unternehmensstiftung Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used as the main ground for deeming the appeal inadmissible due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs.

Art. 68 Abs. 1 BGG

Used to deny the opposing parties compensation for costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4A_658/2020

Urteil vom 28. Januar 2021

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Widmer.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

1. B.________,

2. C.________,

3. D.________,

alle drei vertreten durch Fürsprecher Peter Krebs,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Anfechtung von Generalversammlungsbeschlüssen und Forderung aus Aktionärbindungsvertrag,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer,

vom 1. Dezember 2020 (ZOR.2020.73).

In Erwägung,

dass der Beschwerdeführer am 1. September 2020 beim Bezirksgericht Bremgarten Klage erhob, mit der er die Ungültigkeit der Generalversammlungsbeschlüsse der E.________ AG vom 25. August 2020 sowie zusätzlich Ansprüche aus einem Aktionärsbindungsvertrag mit den Beschwerdegegnern vom 26. Juni 1998 geltend machte;

dass das Bezirksgericht mit Entscheid vom 8. Oktober 2020 auf die Klage nicht eintrat;

dass das Obergericht des Kantons Aargau am 1. Dezember 2020 auf eine vom Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid erhobene Berufung nicht eintrat, da es ihr an einer rechtsgenügenden Begründung fehle;

dass der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid mit Eingabe vom 19. Dezember 2020 beim Bundesgericht Beschwerde erhob;

dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass die vorliegende Beschwerde diesen Anforderungen an die Begründung offensichtlich nicht genügt, weil der Beschwerdeführer darin keine sachdienlichen Rügen gegen den angefochtenen Entscheid erhebt, in denen er hinreichend darlegen würde, welche Rechte die Vorinstanz inwiefern verletzt haben soll, indem sie auf die bei ihr erhobene Berufung nicht eintrat, weil diese nicht genügend begründet sei;

dass der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz sei mit dem angefochtenen Entscheid Teil einer kriminellen und korrupten Organisation, ohne indessen nachvollziehbar zu begründen, aus welchen Gründen die Vorinstanz bzw. die beim angefochtenen Entscheid mitwirkenden Gerichtspersonen dem Anspruch auf einen unparteiischen Richter nicht genügen sollen;

dass somit auf die vorliegende Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );

dass die Gerichtskosten dem Ausgang des Verfahrens entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass die Beschwerdegegner keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung haben, da ihnen aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Januar 2021

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Hohl

Der Gerichtsschreiber: Widmer