Tenant Eviction Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the applicant was ordered by a lower court to vacate a rental apartment by a specified date, with police eviction measures stipulated for non-compliance. The applicant appealed this decision to a higher court, which dismissed the appeal due to insufficient legal grounds and lack of sufficient argumentation. Subsequently, the applicant sought to challenge the higher court's decision before the Federal Tribunal, requesting a stay of eviction during the legal proceedings. However, the Federal Tribunal rejected the request for a stay and ultimately decided not to entertain the applicant's appeal, citing inadequate substantiation of the claims made against the prior court's judgment. As a result, the applicant was ordered to bear the court costs associated with the proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 2 BGG; Tenant Eviction Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation: The applicant appealed this decision to a higher court, which dismissed the appeal due to insufficient legal grounds and lack of sufficient argumentation. Subsequently, the applicant sought to challenge the higher court's decision before the Federal Tribunal, requesting a stay of eviction during the legal proceedings. However, the Federal Tribunal rejected the request for a stay and ultimately decided not to entertain the applicant's appeal, citing inadequate substantiation of the claims made against the prior court's judgment. As a result, the applicant was ordered to bear the court costs associated with the proceedings.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to declare that the appeal cannot be entertained due to insufficient substantiation.
Used to order the appellant to bear the court costs based on the outcome of the procedure.
Used to rule that the respondent is not awarded party compensation as no expenses were incurred in the federal court proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4A_643/2015
Urteil vom 12. Januar 2016
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Leemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Mieterausweisung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts
des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer,
vom 28. Oktober 2015.
In Erwägung,
dass das Bezirksgericht Bremgarten den Beschwerdeführer mit Urteil vom 24. August 2015 verpflichtete, die 3.5-Zimmer-Wohnung an der Strasse U.________ in V.________ bis spätestens am 10. September 2015 zu verlassen und ordnungsgemäss zu räumen, wobei für den Widerhandlungsfall als Vollstreckungsmassnahme die polizeiliche Räumung angeordnet wurde;
dass das Obergericht des Kantons Aargau auf eine vom Beschwerdeführer gegen den bezirksgerichtlichen Entscheid vom 24. August 2015 erhobene Berufung mangels rechtsgenügender Anträge und wegen unzureichender Rechtsmittelbegründung mit Entscheid vom 28. Oktober 2015 nicht eintrat;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit Eingabe vom 20. November 2015 erklärte, den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 28. Oktober 2015 mit Beschwerde anfechten zu wollen, wobei er im Hinblick auf die bevorstehende Ausweisung um Gewährung der aufschiebenden Wirkung ersuchte;
dass das Bundesgericht das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung mit Verfügung vom 24. November 2015 abwies;
dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );
dass sich der Beschwerdeführer nicht hinreichend mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids des Obergerichts des Kantons Aargau vom 28. Oktober 2015 auseinandersetzt und aufzeigt, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Nichteintretensentscheid Bundesrecht verletzt hätte;
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 20. November 2015 die erwähnten Begründungsanforderungen daher offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann;
dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 2 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Es wird keine Parteienschädigung zugesprochen.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. Januar 2016
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Leemann