Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_634/2025 KI-generiert

Dismissal of federal appeal regarding legal aid and lack of sufficient substantiation under the Federal Supreme Court Act

Geschäftsnummer 4A_634/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court dismissed the appellant's civil law appeal and denied the request for free legal aid, leaving the cantonal appellate decision—which had refused to enter upon a poorly substantiated appeal concerning legal aid in an employment contract dispute—fully in force. The dispute arose after a cantonal court denied the plaintiff's request for free legal aid and cost advance reduction in an employment lawsuit, leading to an inadequately reasoned cantonal appeal that was dismissed, and subsequently to a deficient federal filing. The decisive legal basis comprises Articles 42 paragraph 2, 64 paragraph 1, 66 paragraph 1, and 108 paragraph 1 letter b of the Federal Supreme Court Act, governing the strict requirements for appellate briefs and the inadmissibility of legally unfounded or insufficiently substantiated petitions.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b nicht, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of federal appeal regarding legal aid and lack of sufficient substantiation under the Federal Supreme Court Act: Die Eingabe des Beschwerdeführers vom 10. Dezember 2025 erfüllt die Begründungsanforderungen, die an eine Beschwerde an das Bundesgericht gestellt werden, offensichtlich nicht (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 142 III 364 E. 2.4; 140 III 86 E. 2, 115 E. 2).

Schlagwörter

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Arbeitsvertrag unentgeltliche Rechtspflege Zivilrechtsstreitigkeit Beschäftigungsbeihilfen Arbeitsverträge formelle Verfahrenseinstellung Kostenvorschuss

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4A_634/2025

Urteil vom 22. Dezember 2025

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Hurni, Präsident,

Gerichtsschreiber Leemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Obergericht des Kantons Schaffhausen, Beschwerdegegner,

B.________ GmbH,

weitere Verfahrensbeteiligte.

Gegenstand

Arbeitsvertrag; unentgeltliche Rechtspflege,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts

des Kantons Schaffhausen vom 11. November 2025 (40/2025/38).

Erwägungen:

1. Mit Verfügung vom 23. Oktober 2025 wies das Kantonsgericht Schaffhausen in einem Forderungsprozess das Gesuch des Beschwerdeführers um Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege, eventualiter um Reduktion des Kostenvorschusses, ab.

Mit Verfügung vom 11. November 2025 trat das Obergericht des Kantons Schaffhausen auf eine vom Beschwerdeführer gegen die kantonsgerichtliche Verfügung vom 23. Oktober 2025 erhobene Beschwerde infolge unzureichender Begründung der Rechtsmitteleingabe nicht ein.

Mit Eingabe vom 10. Dezember 2025 erklärte der Beschwerdeführer dem Bundesgericht, die Verfügung des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 11. November 2025 mit Beschwerde anfechten zu lassen.

Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.

2. Die Eingabe des Beschwerdeführers vom 10. Dezember 2025 erfüllt die Begründungsanforderungen, die an eine Beschwerde an das Bundesgericht gestellt werden, offensichtlich nicht (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 142 III 364 E. 2.4; 140 III 86 E. 2, 115 E. 2).

Auf die Beschwerde ist somit mangels hinreichender Begründung im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b nicht einzutreten.

3. Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ist abzuweisen, weil die Beschwerde als von vornherein aussichtslos erschien (Art. 64 Abs. 1 BGG).

Der Beschwerdeführer wird bei diesem Verfahrensausgang kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Beschwerdegegner und der weiteren Verfahrensbeteiligten stehen keine Parteientschädigungen zu (Art. 68 Abs. 2 und 3 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

5. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Obergericht des Kantons Schaffhausen und der weiteren Verfahrensbeteiligten schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Dezember 2025

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Hurni

Der Gerichtsschreiber: Leemann