Complainant's Appeal Against Cantonal High Court Communication Deemed Inadmissible Due to Lack of Justification
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual presented several writings to the cantonal court expressing the intent to file a damage claim against his son's legal representative and a criminal investigation judge in relation to a criminal case involving his son. The president of the cantonal court responded by stating that the court lacked jurisdiction and directed the individual to pursue the claim at the appropriate local peace court for the lawyer, and at the indictment chamber for claims against the public prosecutor or the investigation judge. Subsequently, the individual lodged an appeal to the Federal Tribunal against this decision, which was found to lack sufficient reasoning to be admissible for review, leading to the dismissal of the appeal without imposing court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Complainant's Appeal Against Cantonal High Court Communication Deemed Inadmissible Due to Lack of Justification: The president of the cantonal court responded by stating that the court lacked jurisdiction and directed the individual to pursue the claim at the appropriate local peace court for the lawyer, and at the indictment chamber for claims against the public prosecutor or the investigation judge. Subsequently, the individual lodged an appeal to the Federal Tribunal against this decision, which was found to lack sufficient reasoning to be admissible for review, leading to the dismissal of the appeal without imposing court costs.
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not entertained because the submission manifestly failed to meet the required grounds for appeal.
The decision waived the collection of judicial costs due to the circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4A_625/2009
Urteil vom 15. Februar 2010
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Leemann.
Parteien
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Thurgau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Zuständigkeit,
Beschwerde gegen das Schreiben des Präsidenten des Obergerichts des Kantons Thurgau
vom 19. November 2009.
In Erwägung,
dass A.________ (Beschwerdeführer) dem Obergericht des Kantons Thurgau mehrere Schreiben zustellte, in denen er erklärte, gegen den Rechtsvertreter seines Sohnes sowie einen Untersuchungsrichter bzw. die Staatsanwaltschaft im Zusammenhang mit einem gegen seinen Sohn geführten Strafverfahren eine Schadenersatzklage einreichen zu wollen;
dass der Präsident des Obergerichts des Kantons Thurgau dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 19. November 2009 mitteilte, es fehle dem Obergericht die Zuständigkeit und ihn darauf hinwies, dass er sich für eine Schadenersatzklage gegen den Rechtsvertreter seines Sohnes an das zuständige Friedensrichteramt zu wenden habe, während für Schadensatzforderungen aus Amtshandlungen der Staatsanwaltschaft oder eines Untersuchungsrichters die Anklagekammer in Bischofszell zuständig sei;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 9. Dezember 2009 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, gegen den Entscheid des Präsidenten des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 19. November 2009 Beschwerde einzureichen;
dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 9. Dezember 2009 die erwähnten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht eingetreten werden kann;
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. Februar 2010
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Klett Leemann