Appeal Dismissed for Lack of Standing and Untimely Filing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by one company against another concerning the use of the business name "X.________." The lower court had previously decided not to proceed with the request from the opposing company, which sought to prevent the first company from continuing to use the name and to mandate the deletion of the name from the commercial register. The first company subsequently filed an appeal to the Federal Tribunal, arguing for the annulment of the previous decision regarding the name change. However, the appeal was dismissed on the basis that the first company had won in the lower court and therefore lacked a legal interest to contest that decision. Additionally, the appeal was deemed inadmissible due to the failure to meet the required filing deadlines.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 117 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Appeal Dismissed for Lack of Standing and Untimely Filing: The first company subsequently filed an appeal to the Federal Tribunal, arguing for the annulment of the previous decision regarding the name change. However, the appeal was dismissed on the basis that the first company had won in the lower court and therefore lacked a legal interest to contest that decision. Additionally, the appeal was deemed inadmissible due to the failure to meet the required filing deadlines.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the reasoning regarding the required deadline for filing the appeal.
The decision was made using the simplified procedure (non-admission of the appeal).
Cited in the reasoning regarding the required deadline for filing the appeal.
Cited in the reasoning regarding how deadlines start to run.
Cited in the reasoning regarding when the deadline for filing is deemed met.
The court costs were imposed on the appellant.
The court ruled on the allocation of compensation (none awarded to the respondent).
The appeal was not admitted because the appellant allegedly lacked a right to appeal (Beschwerdegegnerin obsiegte).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4A_624/2010
Urteil vom 24. November 2010
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Widmer.
Verfahrensbeteiligte
X.________ AG,
Beschwerdeführerin,
gegen
Y.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Erwin Höfliger,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Firma,
Beschwerde gegen die Verfügung des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 9. Dezember 2009.
Die Präsidentin hat in Erwägung,
dass der Einzelrichter im summarischen Verfahren am Handelsgericht des Kantons Zürich mit Verfügung vom 9. Dezember 2009 auf ein Begehren der Beschwerdegegnerin nicht eintrat, mit dem sie im Wesentlichen beantragt hatte, es sei die Beschwerdeführerin zu verpflichten, die weitere Führung der Firma "X.________" zu unterlassen und im Unterlassungsfall sei das Handelsregisteramt Zürich gerichtlich anzuweisen, die Löschung der Firma der Beschwerdeführerin vorzunehmen;
dass die Beschwerdeführerin am 2. November 2010 beim Bundesgericht gegen diesen Entscheid Beschwerde erhob, mit den Anträgen, den Entscheid für die Namensänderung "X.________ AG" und "das Verlangen vor dem Handelsregisteramt um Namensänderung der Firma" gegenstandslos zu erklären;
dass auf die Beschwerde schon deshalb nicht einzutreten ist, weil die Beschwerdeführerin im Verfahren vor Handelsgericht obsiegte und nicht ersichtlich ist, inwiefern sie durch denselben beschwert sein soll und ein Rechtsschutzinteresse an dessen Anfechtung haben soll (Art. 76 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG, SR 173.110);
dass eine Beschwerde beim Bundesgericht innerhalb von 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht erhoben werden muss ( Art. 100 Abs. 1 und Art. 117 BGG );
dass nach Art. 44 Abs. 1 BGG Fristen, die durch eine Mitteilung oder den Eintritt eines Ereignisses ausgelöst werden, am folgenden Tag zu laufen beginnen und dass die Frist eingehalten ist, wenn die Eingabe am letzten Tag der Frist der Post übergeben wird ( Art. 48 Abs. 1 BGG );
dass die angefochtene Verfügung der Beschwerdeführerin gemäss den kantonalen Akten am 9. Dezember 2009 zugestellt wurde;
dass die vorliegende Beschwerdeschrift am 2. November 2010 der Post übergeben wurde und damit die Beschwerdefrist offensichtlich nicht eingehalten ist;
dass auf die Beschwerde auch aus diesem Grund nicht einzutreten ist;
dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
dass der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihr im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );
im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Handelsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. November 2010
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Klett Widmer