Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_622/2009 KI-generiert

Debtors' Appeal Against Default Judgment Dismissed for Failure to Substantiate Federal Law Violation

Geschäftsnummer 4A_622/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute regarding a work contract and loan between two parties, who challenged a default judgment issued by the Cantonal Court of Valais that mandated them to pay substantial sums of money to the opposing party. The default judgment required the payment of CHF 330,000 plus interest from a specified date, along with an additional amount of CHF 180,000 similarly indexed to a different date. The challengers argued that they were not aware of the judgment until they received a specific ruling in November 2009, which they claimed justified the timeliness of their appeal to the Federal Tribunal. However, the Federal Tribunal found that their appeal did not meet the necessary legal requirements for sufficient justification, leading to a decision not to consider the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 105 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 105 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Debtors' Appeal Against Default Judgment Dismissed for Failure to Substantiate Federal Law Violation: The default judgment required the payment of CHF 330,000 plus interest from a specified date, along with an additional amount of CHF 180,000 similarly indexed to a different date. The challengers argued that they were not aware of the judgment until they received a specific ruling in November 2009, which they claimed justified the timeliness of their appeal to the Federal Tribunal. However, the Federal Tribunal found that their appeal did not meet the necessary legal requirements for sufficient justification, leading to a decision not to consider the complaint.

Schlagwörter

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Werkvertrag/Darlehen Verzugszinsen Gläubigerversammlung verfassungsmässige Anforderung Rechtsvorschlag Widerruf der Konkurseröffnung Auslegung von Urteilen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed for lack of sufficient grounds, as provided by this article.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

The Tribunal decided to waive the collection of court costs in the circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4A_622/2009

Urteil vom 5. Januar 2010

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien

A.________ und B.________,

Beschwerdeführer,

gegen

C.________,

Beschwerdegegner,

vertreten durch Advokat Anton Arnold.

Gegenstand

Werkvertrag/Darlehen,

Beschwerde gegen das Säumnisurteil des Kantonsgerichts des Kantons Wallis, I. zivilrechtliche Abteilung, vom 1. Mai 2009.

In Erwägung,

dass das Kantonsgericht des Kantons Wallis die Beschwerdeführer mit Säumnisurteil vom 1. Mai 2009 zur Zahlung von Fr. 330'000.-- nebst Verzugszins von 5 % ab dem 16. Februar 2007 und Fr. 180'000.-- nebst Zins von 5 % ab dem 28. November 2006 an den Beschwerdegegner verpflichtete und festhielt, dass der verarrestierte Betrag von Fr. 140'000.-- dem Beschwerdegegner auszubezahlen sei;

dass die Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 10. Dezember 2009 datierte Eingabe einreichten, in der sie erklärten, das Säumnisurteil des Kantonsgerichts Wallis vom 1. Mai 2009 mit Beschwerde anzufechten;

dass die Beschwerdeführer in dieser Rechtsschrift geltend machten, sie hätten vom Urteil des Kantonsgerichts erst aufgrund der Zustellung eines Beschlusses des Landgerichtes Freiburg am 12. und 13. November 2009 Kenntnis erhalten, weshalb die Beschwerde an das Bundesgericht rechtzeitig erfolgt sei;

dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass das Bundesgericht seinem Entscheid den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat ( Art. 105 Abs. 1 BGG ), und es davon nur abweichen kann, wenn eine Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht ( Art. 105 Abs. 2 BGG ), was die beschwerdeführende Partei präzise geltend zu machen hat;

dass die Eingabe der Beschwerdeführer vom 10. Dezember 2009 diese Anforderungen offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde mangels ausreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );

dass damit offen bleiben kann, ob auf die Beschwerde auch deshalb nicht eingetreten werden kann, weil sie verspätet eingereicht worden ist;

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG), womit das Gesuch um Befreiung von diesen Kosten gegenstandslos wird;

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Wallis, I. zivilrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. Januar 2010

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Klett Huguenin