Tenancy Appeal Dismissed for Untimely Filing
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal submitted by an individual against a decision made by a regional court regarding a rental agreement and a request for disqualification of the court. The individual had sought to challenge an earlier decision from the regional court, which had denied their disqualification request. However, the appeal was submitted past the statutory deadline for such submissions, which is 30 days from the notification of the original decision. Consequently, the appeal was not accepted, and the individual's request for free legal aid was also denied due to the perceived lack of merit in the case. Additionally, the individual was ordered to pay the court costs associated with the proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 46 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG; Tenancy Appeal Dismissed for Untimely Filing: The individual had sought to challenge an earlier decision from the regional court, which had denied their disqualification request. However, the appeal was submitted past the statutory deadline for such submissions, which is 30 days from the notification of the original decision. Consequently, the appeal was not accepted, and the individual's request for free legal aid was also denied due to the perceived lack of merit in the case. Additionally, the individual was ordered to pay the court costs associated with the proceedings.
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KI-generiertThe appeal was not entered upon because the deadline was missed, applying this procedural provision.
The request for free legal aid was rejected because the appeal was hopeless.
The court costs were imposed on the appellant.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4A_58/2014
Urteil vom 14. März 2014
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Regionalgericht Berner Jura-Seeland,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Mietvertrag; Ausstand,
Beschwerde gegen den Entscheid des
Obergerichts des Kantons Bern, Zivilabteilung,
2. Zivilkammer, vom 4. Dezember 2013.
In Erwägung,
dass das Obergericht des Kantons Bern das von der Beschwerdeführerin gegen das Regionalgericht Berner Jura-Seeland erhobene Ausstandsgesuch mit Entscheid vom 4. Dezember 2013 abwies;
dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 26. Januar 2014 datierte Eingabe einreichte, in der sie erklärte, gegen den Entscheid des Obergerichts vom 4. Dezember 2013 Beschwerde einzulegen;
dass die Beschwerde in Zivilsachen innerhalb von dreissig Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheides beim Bundesgericht eingereicht werden muss ( Art. 100 Abs. 1 BGG );
dass die Frist nur eingehalten wird, wenn die Sendung spätestens am letzten Tag der Frist der Schweizerischen Post übergeben wird ( Art. 48 Abs. 1 BGG );
dass sich aus den kantonalen Akten ergibt, dass der mit eingeschriebener Post versandte Entscheid des Obergerichts am 13. Dezember 2013 zugestellt worden ist;
dass die dreissigtägige Beschwerdefrist damit am 14. Dezember 2013 zu laufen begonnen hat ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und unter Berücksichtigung der Gerichtsferien ( Art. 46 BGG ) am 28. Januar 2014 abgelaufen ist;
dass die Beschwerdeführerin die vom 26. Januar 2014 datierte Beschwerdeschrift gemäss Poststempel am 29. Januar 2014 der Schweizerischen Post übergeben hat;
dass die Beschwerdeführerin demnach die dreissigtägige Beschwerdefrist nicht eingehalten hat, weshalb auf ihre Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;
dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege, über das unter den gegebenen Umständen nicht vorgängig separat entschieden werden musste (vgl. Urteil 4A_20/2011 vom 11. April 2011 E. 7.2.2), wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG );
dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Zivilabteilung, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. März 2014
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Klett
Der Gerichtsschreiber: Huguenin