Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_567/2020 KI-generiert

Petitioner's Appeal on Tax Loss Damages Dismissed for Insufficient Justification and Amount Below Threshold

Geschäftsnummer 4A_567/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a damages claim arising from the reversal of agreements related to the acquisition of a company, D.________ GmbH. The complainant, referred to as A.A., sought reimbursement from the opposing party, C., for withholding tax amounting to CHF 28,699.65 after the tax authority refused its refund. A.A. filed a lawsuit for damages in Womenfeld District Court, which dismissed the claim. A.A. then appealed to the Thurgau Cantonal Court, which also rejected the appeal. Subsequently, A.A. submitted a further complaint to the Swiss Federal Tribunal, led by her husband, but faced issues with the formal requirements. The Tribunal considered the application as a subsidiary constitutional complaint since the contested amount did not meet the minimum threshold for a civil appeal, and A.A. failed to provide adequately grounded constitutional rights infringement claims.

Legislator-Regeste

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Art. 40 Abs. 1 BGG, Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Petitioner's Appeal on Tax Loss Damages Dismissed for Insufficient Justification and Amount Below Threshold: The complainant, referred to as A.A., sought reimbursement from the opposing party, C., for withholding tax amounting to CHF 28,699.65 after the tax authority refused its refund. A.A. filed a lawsuit for damages in Womenfeld District Court, which dismissed the claim. A.A. then appealed to the Thurgau Cantonal Court, which also rejected the appeal. Subsequently, A.A. submitted a further complaint to the Swiss Federal Tribunal, led by her husband, but faced issues with the formal requirements. The Tribunal considered the application as a subsidiary constitutional complaint since the contested amount did not meet the minimum threshold for a civil appeal, and A.A. failed to provide adequately grounded constitutional rights infringement claims.

Schlagwörter

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Schadenersatzforderung Quellensteuer Streitgegenstand gesetzliche Voraussetzungen Wandelungsrecht Steuerjustizverfahren Erwerbsausfallentschädigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG

Cited in the reasoning regarding the requirements for substantiating specific constitutional infringements in the constitutional complaint.

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule that the appeal could not be heard due to insufficient substantiation (non-admissibility).

Art. 113 ff. BGG

Cited in the reasoning when deeming the submission to be a subsidiary constitutional appeal.

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning regarding the requirements for substantive arguments in constitutional complaints.

Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG

Cited in the reasoning when establishing that the main appeal was inadmissible due to the value in dispute.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Used to decide on the waiver of court costs.

Art. 68 Abs. 1 BGG

Used to decide that the respondent is not entitled to an indemnity for court costs.

Art. 74 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning when establishing that the main appeal was inadmissible due to the value in dispute.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4A_567/2020

Urteil vom 28. Dezember 2020

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Widmer.

Verfahrensbeteiligte

A.A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

C.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Christian Sturzenegger,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Schadenersatzforderung,

Beschwerde gegen den Zirkularentscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 27. August 2020 (ZBR.2020.22).

In Erwägung,

dass sich die Parteien am 19. September 2017 auf die Rückabwicklung von verschiedenen Vereinbarungen im Zusammenhang mit einer Übernahme der D.________ GmbH durch die Beschwerdegegnerin einigten;

dass die zuständige Steuerverwaltung der Beschwerdeführerin am 12. Juli 2018 mitteilte, ihr werde die Verrechnungssteuer im Umfang von Fr. 28'699.65 nicht zurückerstattet;

dass die Beschwerdeführerin mit Klage vom 15. Oktober 2019 beim Bezirksgericht Frauenfeld beantragte, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihr Schadenersatz in der Höhe von Fr. 28'699.65 nebst Zins zu bezahlen;

dass der Einzelrichter des Bezirksgerichts Frauenfeld die Klage am 16. Januar 2020 abwies, soweit darauf einzutreten war;

dass das Obergericht des Kantons Thurgau eine von der Beschwerdeführerin dagegen erhobene Berufung mit Zirkularentscheid vom 27. August 2020 abwies, soweit es darauf eintrat;

dass die Beschwerdegegnerin dagegen mit Eingabe vom 23. Oktober 2020 beim Bundesgericht Beschwerde erhob, wobei sie durch ihren Ehemann, B.A.________, vertreten wurde;

dass die Beschwerdeführerin in der Folge zur Behebung des Unterschriftsmangels ( Art. 40 Abs. 1 BGG ) aufgefordert wurde und beim Bundesgericht am 7. Dezember 2020 ein von ihr persönlich unterzeichnetes Exemplar der Beschwerdeschrift einging;

dass die Beschwerde in Zivilsachen nach Art. 72 ff. BGG angesichts des im vorinstanzlichen Verfahren strittigen Betrages von Fr. 28'699.85 unzulässig ist ( Art. 74 Abs. 1 und Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG ) und nicht geltend gemacht wird, dass die Beschwerde dennoch zulässig sei, weil sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG stellen würde ( Art. 42 Abs. 2 BGG );

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin unter diesen Umständen als subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne der Art. 113 ff. BGG zu behandeln ist;

dass in einer Verfassungsbeschwerde dargelegt werden muss, welche verfassungsmässigen Rechte durch das kantonale Gericht verletzt worden sind, und solche Rügen unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids präzise zu begründen sind (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG );

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerdeeingabe keine entsprechenden, rechtsgenügend begründeten Rügen gegen den Entscheid der Vorinstanz vom 27. August 2020 erhebt, in denen sie hinreichend darlegen würde, welche verfassungsmässigen Rechte die Vorinstanz inwiefern verletzt haben soll;

dass somit auf die Beschwerde mangels rechtsgenügender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );

dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben und es wird keine Parteientschädigung gesprochen.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Dezember 2020

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Widmer