Unjust enrichment claim struck after parties settled; withdrawal following draft circulation triggered cost allocation.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court struck the case from the record after the appellants withdrew their appeal, thereby terminating the proceedings. The appellants had challenged an appellate court decision regarding a claim based on unjust enrichment, with a dispute value exceeding 5.5 million Swiss francs. Because the withdrawal occurred late, only after the judge had already prepared and circulated a draft judgment, the court imposed court costs of 20,000 francs on the appellants, jointly and severally liable. No party was awarded attorney's fees, as the parties had mutually waived such claims.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 Abs. 1 BGG, Art. 58 Abs. 2 BGG; Unjust enrichment claim struck after parties settled; withdrawal following draft circulation triggered cost allocation: The appellants had challenged an appellate court decision regarding a claim based on unjust enrichment, with a dispute value exceeding 5.5 million Swiss francs. Because the withdrawal occurred late, only after the judge had already prepared and circulated a draft judgment, the court imposed court costs of 20,000 francs on the appellants, jointly and severally liable. No party was awarded attorney's fees, as the parties had mutually waived such claims.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertImposed the court costs on the appellants after the withdrawal of the appeal.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4A_566/2016
Verfügung vom 13. Februar 2017
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Niquille, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiber Luczak.
Verfahrensbeteiligte
1. A.A.________,
2. B.A.________,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Gerhard Schnidrig,
Beschwerdeführer,
gegen
C.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Marc Russenberger,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Forderung aus ungerechtfertigter Bereicherung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts
des Kantons Aargau, Zivilgericht, 2. Kammer,
vom 24. August 2016.
In Erwägung,
dass die Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit Schreiben vom 1. Februar 2017 mitteilten, die Parteien hätten einen aussergerichtlichen Vergleich geschlossen, und ihre Beschwerde vom 4. Oktober 2016 gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 24. August 2016 zurückzogen;
dass das Verfahren als durch Rückzug erledigt abzuschreiben ist;
dass die Beschwerdeführer kostenpflichtig sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
dass bei der Bemessung der Gerichtskosten neben dem hohen Streitwert von über Fr. 5,5 Mio. zu berücksichtigen ist, dass die Beschwerdeantwort bereits am 4. November 2016 den Beschwerdeführern zur Kenntnisnahme zugestellt wurde, dass die Beschwerdeführer in der Folge das Bundesgericht nicht über die Führung von Vergleichsgesprächen orientierten und keine Sistierung des Verfahrens aus diesem Grund verlangten und dass der Beschwerderückzug erst erfolgte, nachdem die bundesgerichtliche Instruktionsrichterin das Urteilsreferat ausgearbeitet und im Sinne von Art. 58 Abs. 2 BGG in Zirkulation gesetzt hatte;
dass der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, nachdem die Parteien gegenseitig auf Prozessentschädigungen für das bundesgerichtliche Verfahren verzichtet haben.
verfügt die Einzelrichterin:
1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 20'000.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.
3. Diese Verfügung wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. Februar 2017
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Niquille
Der Gerichtsschreiber: Luczak