Admissibility of Appeal Against Refusal of Pro Bono Legal Aid
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the individual submitted a request for free legal aid to pursue a liability lawsuit to the Cantonal Court of Zug. The court denied the request, stating that the individual had failed to meet their obligations and that no legal proceedings were pending. Subsequently, the individual filed an appeal to the Swiss Federal Tribunal; however, the tribunal determined that it could not accept the appeal since the Cantonal Court was not a higher court of last instance and the appeal was also improperly submitted in a foreign language instead of one of the national languages. Therefore, the Federal Tribunal did not proceed with the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 132 Abs. 1 Satz, Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 54 Abs. 1 BGG, Art. 68 BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Admissibility of Appeal Against Refusal of Pro Bono Legal Aid: The court denied the request, stating that the individual had failed to meet their obligations and that no legal proceedings were pending. Subsequently, the individual filed an appeal to the Swiss Federal Tribunal; however, the tribunal determined that it could not accept the appeal since the Cantonal Court was not a higher court of last instance and the appeal was also improperly submitted in a foreign language instead of one of the national languages. Therefore, the Federal Tribunal did not proceed with the appeal.
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KI-generiertUsed to waive the collection of court costs in this specific instance.
Used to rule that no party compensation is awarded.
The appeal was not admitted because the decision was not from a final cantonal instance as required by this article.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4A_560/2016
Urteil vom 6. Oktober 2016
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Th. Widmer.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kantonsgericht des Kantons Zug, Einzelrichter,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Haftpflichtrecht, unentgeltliche Rechtspflege,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts
des Kantons Zug, Einzelrichter, vom 2. August 2016.
In Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 27. Juni 2016 beim Kantonsgericht des Kantons Zug, Einzelrichter, ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für einen beabsichtigten Haftpflichtprozess stellte;
dass das Kantonsgericht Zug, Einzelrichter, mit Entscheid vom 2. August 2016 festhielt, der Beschwerdeführer habe seine Mitwirkungspflichten verletzt, und feststellte, dass in der rubrizierten Sache kein Verfahren rechtshängig sei ( Art. 132 Abs. 1 Satz 2 ZPO );
dass der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid mit in Englisch verfasster Eingabe vom 4. Oktober 2016 beim Bundesgericht Beschwerde erhob;
dass das Bundesgericht von Amtes wegen prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( BGE 139 III 133 E. 1 S. 133 mit Hinweisen);
dass die Beschwerde an das Bundesgericht nur zulässig ist gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen, des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundespatentgerichts ( Art. 75 Abs. 1 BGG );
dass es sich beim Kantonsgericht des Kantons Zug nicht um eine solche Instanz handelt, womit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass der Beschwerdeführer in der Rechtsmittelbelehrung des angefochtenen Entscheids darauf hingewiesen wurde, dass gegen diesen Entscheid Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zug eingereicht werden könne;
dass überdies festzuhalten ist, dass die Beschwerde in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch oder Rumantsch Grischun) abzufassen gewesen wäre (Art. 42 Abs. 1 und 6 und Art. 54 Abs. 1 BGG );
dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);
dass keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind ( Art. 68 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben und es wird keine Parteientschädigung gesprochen.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Kantonsgericht des Kantons Zug, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 6. Oktober 2016
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Widmer