Employment Reference Amendment and Security for Costs Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against a company regarding the amendment of a work reference. The individual had previously received an unfavorable ruling from a labor court concerning a similar issue and subsequently attempted to initiate another lawsuit to rectify the same reference. The company then sought assurance for party costs under the applicable civil procedure law. The labor court initially rejected the company's request for cost assurance, citing the provision of free legal aid to the individual. However, the appellate court overturned this decision, sending the matter back to the labor court for further consideration of the legal aid request's merit. The individual then appealed this appellate decision to the federal court, which ultimately deemed the appeal inadmissible.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 99 ZPO, Art. 119 Abs. 3 ZPO, Art. 92 BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Employment Reference Amendment and Security for Costs Appeal: The individual had previously received an unfavorable ruling from a labor court concerning a similar issue and subsequently attempted to initiate another lawsuit to rectify the same reference. The company then sought assurance for party costs under the applicable civil procedure law. The labor court initially rejected the company's request for cost assurance, citing the provision of free legal aid to the individual. However, the appellate court overturned this decision, sending the matter back to the labor court for further consideration of the legal aid request's merit. The individual then appealed this appellate decision to the federal court, which ultimately deemed the appeal inadmissible.
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KI-generiertUsed to refuse to enter the merits because the appeal was obviously inadmissible.
Cited in relation to the rejection of the request for legal aid due to the hopelessness of the appeal.
Inferred from the decision in order 2) that no court costs are levied, which relates to the general rules on costs (though Art. 66 is not explicitly quoted in the dispositive, the final decision states: 'Es werden keine Gerichtskosten erhoben,' which implies the application of the rules in Art. 65/66 LTF, but since the instruction is to extract EXACTLY cited provisions, and Art. 66 is not explicitly mentioned in the orders themselves, only the procedural/merits articles need to be listed based on the strict rule. However, since the question asks for provisions cited in the final orders, and NO cost/legal aid provision is explicitly listed in orders 1-3 other than the reference to Art. 64 BGG regarding the denial of legal aid, only provisions explicitly cited need to be included. Let's re-check the text concerning costs: 'dem aber keine Bedeutung zukommt, da ausnahmsweise von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen ist und der Gegenpartei keine Parteientschädigung zusteht;' - This implies costs rules, but no specific cost article is cited in orders 1, 2, or 3.).
Cited to explain why the appeal against the interlocutory decision was inadmissible, although not directly used in the final order for the inadmissibility ruling itself.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4A_554/2015
Urteil vom 23. November 2015
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Luczak.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Pietruszak,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Sicherstellung der Parteientschädigung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 2. September 2015.
In Erwägung,
dass das Arbeitsgericht Zürich mit Verfügung vom 30. April 2013 auf die Klage des Beschwerdeführers, mit welcher dieser eine Änderung seines Arbeitszeugnisses bewirken wollte, nicht eintrat und die dagegen vom Beschwerdeführer erhobenen Rechtsmittel erfolglos blieben (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4D_41/2013 vom 10. September 2013);
dass der Beschwerdeführer am 15. Februar 2015 beim Arbeitsgericht Zürich erneut eine Klage gegen die Beschwerdegegnerin auf Berichtigung desselben Zeugnistextes einreichte und um Beigabe eines Prozessbeistandes von Amtes wegen nachsuchte;
dass die Beschwerdegegnerin die Sicherstellung ihrer Parteientschädigung nach Art. 99 ZPO beantragte;
dass das Arbeitsgericht eine Stellungsnahme des Beschwerdeführers einholte (datiert vom 31. März 2015; eingegangen am 1. April 2015);
dass es das Gesuch um Sicherstellung am 2. April 2015 abwies, da es dem Beschwerdeführer diesbezüglich unentgeltliche Rechtspflege gewährte;
dass das Obergericht des Kantons Zürich diese Verfügung am 2. September 2015 aufhob und die Sache zu neuer Entscheidung an das Arbeitsgericht zurückwies, damit dieses die Beschwerdegegnerin zur Frage der unentgeltlichen Rechtspflege anhöre ( Art. 119 Abs. 3 ZPO ) und prüfe, ob die Voraussetzung der fehlenden Aussichtslosigkeit für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gegeben sei;
dass der Beschwerdeführer diesen Beschluss vor Bundesgericht anficht und auch für das Verfahren vor Bundesgericht um unentgeltliche Rechtspflege nachsucht;
dass der angefochtene Rückweisungsentscheid, der das kantonale Verfahren nicht abschliesst (vgl. Art. 90 f. BGG), einen Zwischenentscheid im Sinne des BGG darstellt, der weder die Zuständigkeit noch ein Ausstandsbegehren (vgl. Art. 92 BGG ) betrifft;
dass derartige Zwischenentscheide, soweit sie sich auf den Endentscheid auswirken, zusammen mit diesem angefochten werden können ( Art. 93 Abs. 3 BGG ) und eine separate Beschwerde nur zulässig ist, wenn die Zwischenentscheide einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 BGG );
dass der Beschwerdeführer nicht darlegt, inwiefern diese Voraussetzungen erfüllt sein sollten ( BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47);
dass die Beschwerde daher offensichtlich unzulässig ist, weshalb im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht darauf einzutreten ist;
dass dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege vor Bundesgericht zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht entsprochen werden kann ( Art. 64 Abs. 1 BGG ), dem aber keine Bedeutung zukommt, da ausnahmsweise von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen ist und der Gegenpartei keine Parteientschädigung zusteht;
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. November 2015
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Luczak