Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_536/2022 KI-generiert

Denial of Legal Aid Upheld for Lack of Substantiated Appeal

Geschäftsnummer 4A_536/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A complainant filed a case with the District Court of Zurich seeking free legal aid for a conciliation procedure against a health insurance company, in which they sought damages of one million Swiss francs. The District Court denied the request for free legal aid on the grounds that the case was deemed hopeless. This decision was upheld by the Zurich Cantonal Court after the complainant appealed. Subsequently, the complainant filed a further appeal with the Swiss Federal Tribunal, contesting the previous judgments. However, the Federal Tribunal found that the appeal did not meet the necessary requirements for adequate reasoning, as it failed to sufficiently demonstrate which rights were allegedly violated by the Cantonal Court. Consequently, the Federal Tribunal did not proceed with the complaint, and no court costs or compensations were awarded.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 68 BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Denial of Legal Aid Upheld for Lack of Substantiated Appeal: The District Court denied the request for free legal aid on the grounds that the case was deemed hopeless. This decision was upheld by the Zurich Cantonal Court after the complainant appealed. Subsequently, the complainant filed a further appeal with the Swiss Federal Tribunal, contesting the previous judgments. However, the Federal Tribunal found that the appeal did not meet the necessary requirements for adequate reasoning, as it failed to sufficiently demonstrate which rights were allegedly violated by the Cantonal Court. Consequently, the Federal Tribunal did not proceed with the complaint, and no court costs or compensations were awarded.

Schlagwörter

KI-generiert
Haftpflichtrecht unentgeltliche Rechtspflege Recht des Versicherers Einigungsverfahren Recht auf Gesundheit Genugtuung verfassungsmässige Anforderung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted due to insufficient substantiation/reasoning.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

The exemption from court fees, based on the first sentence of this article, was applied in the decision not to levy costs.

Art. 68 BGG

Used to rule that no party compensation is awarded.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4A_536/2022

Urteil vom 13. Dezember 2022

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Widmer.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kanton Zürich,

vertreten durch das Bezirksgericht Zürich,

10. Abteilung,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Haftpflichtrecht; unentgeltliche Rechtspflege,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 20. Oktober 2022 (RU220050-O/U).

In Erwägung,

dass die Beschwerdeführerin beim Bezirksgericht Zürich am 16. August 2022 ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege stellte für das Schlichtungsverfahren GV.2022.00315 des Friedensrichteramtes der Stadt Zürich, Kreise 1+2, in welchem sie gegen eine Krankenkasse eine Schadenersatz- bzw. Genugtuungsforderung von Fr. 1 Mio. geltend machte;

dass das Bezirksgericht dieses Gesuch mit Urteil vom 8. September 2022 wegen Aussichtslosigkeit der Klage abwies;

dass das Obergericht des Kantons Zürich eine von der Beschwerdeführerin dagegen erhobene Beschwerde am 20. Oktober 2022 abwies;

dass die Beschwerdeführerin dagegen mit Eingabe vom 25. November 2022 (Postaufgabe am 26. November 2022) beim Bundesgericht Beschwerde erhob;

dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass die Beschwerdeschrift vom 25./26. November 2022 diesen Anforderungen an die Begründung offensichtlich nicht genügt, weil die Beschwerdeführerin darin keine hinreichend begründeten Rügen gegen den angefochtenen Entscheid erhebt, in denen sie unter genügender Auseinandersetzung mit den Erwägungen des Obergerichts rechtsgenügend darlegen würde, welche Rechte dieses inwiefern verletzt haben soll, indem es gestützt darauf ihre Beschwerde abwies;

dass demnach auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );

dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist ( Art. 68 BGG );

erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben und es wird keine Parteientschädigung gesprochen.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. Dezember 2022

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Widmer