Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_530/2018 KI-generiert

Petitioner's Appeal on Rental Dispute Cost Advance Inadmissible Due to Lack of Demonstrated Irreparable Harm

Geschäftsnummer 4A_530/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint filed by an individual against a decision made by the President of the Cantonal Court of Schwyz regarding a required court cost advance in a rental law matter. The complainant sought to have the court cost advance reduced from 40,000 Swiss Francs to 8,000 Swiss Francs. The court assessed whether the complaint was admissible, considering that the complainant needed to demonstrate that not being able to meet the cost advance would result in an irremediable legal disadvantage. However, the individual only argued that the amount was too high and did not provide evidence of financial incapacity, leading the court to determine that the complaint was obviously inadmissible. Ultimately, the court decided not to entertain the complaint and imposed court costs on the complainant.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner's Appeal on Rental Dispute Cost Advance Inadmissible Due to Lack of Demonstrated Irreparable Harm: The complainant sought to have the court cost advance reduced from 40,000 Swiss Francs to 8,000 Swiss Francs. The court assessed whether the complaint was admissible, considering that the complainant needed to demonstrate that not being able to meet the cost advance would result in an irremediable legal disadvantage. However, the individual only argued that the amount was too high and did not provide evidence of financial incapacity, leading the court to determine that the complaint was obviously inadmissible. Ultimately, the court decided not to entertain the complaint and imposed court costs on the complainant.

Schlagwörter

KI-generiert
Kostenvorschuss Zahlungsbefehl Darlegung eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils missbräuchlicher Mietzins Zwischenentscheid Herabsetzung der Verfahrenskosten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed by non-entry into the merits using the simplified procedure applicable to obviously inadmissible appeals.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed court costs on the appellant because the appeal was dismissed.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4A_530/2018

Urteil vom 16. Oktober 2018

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Kölz.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kantonsgerichtspräsident des Kantons Schwyz,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Kostenvorschuss,

Beschwerde gegen die Kostenvorschussverfügung

des Kantonsgerichtspräsidenten des Kantons Schwyz vom 22. August 2018 (ZK1 2018 27).

In Erwägung,

dass A.________ (Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 20. September 2018 an das Bundesgericht erklärt hat, eine Kostenvorschussverfügung des Kantonsgerichtspräsidenten des Kantons Schwyz vom 22. August 2018 betreffend Mietrecht mit Beschwerde anzufechten, mit dem Antrag, der vom Kantonsgericht geforderte Gerichtskostenvorschuss sei von Fr. 40'000.-- auf Fr. 8'000.-- zu reduzieren;

dass keine Vernehmlassungen eingeholt wurden;

dass es sich bei der angefochtenen Verfügung um einen selbständig eröffneten Vor- und Zwischenentscheid handelt, gegen den die Beschwerde nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG nur zulässig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur bewirken kann ( BGE 142 III 798 E. 2.1 f. mit Hinweisen);

dass es der beschwerdeführenden Partei obliegt, darzutun, dass die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Anfechtbarkeit eines Vor- und Zwischenentscheids erfüllt sind, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt ( BGE 142 III 798 E. 2.2 S. 801; 141 III 80 E. 1.2 S. 81; 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 137 III 324 E. 1.1 S. 328 f.; 133 III 629 E. 2.3.1);

dass die beschwerdeführende Partei, die einen Entscheid bezüglich eines Kostenvorschusses oder einer Sicherheit für die Parteientschädigung anficht, die im Gesetz vorgesehen sind, und die sich darauf beruft, der Zugang zum Gericht sei ihr verwehrt, in der Beschwerdebegründung aufzeigen muss, dass ihr dieser Nachteil tatsächlich droht, da sie finanziell nicht in der Lage ist, den Kostenvorschuss oder die Sicherheiten zu leisten ( BGE 142 III 798 E. 2.3);

dass der Beschwerdeführer nichts derartiges vorbringt, sondern bloss moniert, der von ihm zu leistende Gerichtskostenvorschuss sei "viel zu hoch" und verstosse gegen das Äquivalenzprinzip;

dass die Beschwerde somit offensichtlich unzulässig ist, weshalb im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht auf sie einzutreten ist;

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten gemäss Art. 66 Abs. 1 BGG dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind;

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Kantonsgerichtspräsidenten des Kantons Schwyz und der B.________ AG schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Oktober 2018

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Kölz