Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_529/2007 KI-generiert

Tenant Eviction Appeal Inadmissible Due to Unpaid Costs and Insufficient Statement of Reasons

Geschäftsnummer 4A_529/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute regarding the eviction of a tenant from a rural property owned by a company. The lower court had previously ruled that the rental agreement was validly terminated, requiring the tenant to vacate the premises within a stipulated timeframe or face enforced eviction with police assistance. The tenant contested this decision, but the appellate court dismissed the appeal due to failure to pay the required court fees. Subsequently, the tenant filed an appeal to the Federal Tribunal, seeking to challenge both the appellate and lower court's decisions, but the appeal was rejected for lack of sufficient justification regarding the claims against the appellate court's ruling.

Legislator-Regeste

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Art. 75 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Tenant Eviction Appeal Inadmissible Due to Unpaid Costs and Insufficient Statement of Reasons: The lower court had previously ruled that the rental agreement was validly terminated, requiring the tenant to vacate the premises within a stipulated timeframe or face enforced eviction with police assistance. The tenant contested this decision, but the appellate court dismissed the appeal due to failure to pay the required court fees. Subsequently, the tenant filed an appeal to the Federal Tribunal, seeking to challenge both the appellate and lower court's decisions, but the appeal was rejected for lack of sufficient justification regarding the claims against the appellate court's ruling.

Schlagwörter

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Mieterausweisung Ausweisung des Mieters nicht geleisteter Kostenvorschuss Begründung Mitmieter Grundpfandverwertungsverfahren Konkursandrohung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 106 Abs. 2 BGG

Cited to explain that violations of fundamental rights or cantonal constitutional rights are only reviewed upon explicit and reasoned complaint.

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible due to insufficient reasoning.

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited to explain the requirement for stating which rights were violated by the cantonal court.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Used to waive the collection of court fees under the given circumstances.

Art. 75 Abs. 1 BGG

Cited to explain why appealing both the cantonal and the first instance decision is not permissible.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4A_529/2007 /len

Urteil vom 3. Januar 2008

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Corboz, Präsident,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Parteien

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

X.________ AG,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Mieterausweisung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts

des Kantons Luzern, I. Kammer als Rekursinstanz,

vom 21. November 2007.

in Erwägung,

dass der Amtsgerichtspräsident II von Willisau mit Entscheid vom 22. Oktober 2007 feststellte, dass das Mietverhältnis zwischen der Beschwerdegegnerin und der Beschwerdeführerin sowie B.________ per 31. August 2007 rechtswirksam aufgelöst sei;

dass der Amtsgerichtspräsident die Beschwerdeführerin mit diesem Entscheid zudem verpflichtete, das Bauernhaus mit Schopf und Werkstatt in C.________ innert 14 Tagen ab Rechtskraft des Entscheids ordnungsgemäss zu räumen und zu verlassen, ansonsten die Beschwerdegegnerin polizeiliche Hilfe in Anspruch nehmen könne;

dass die Beschwerdeführerin gegen diesen Entscheid Rekurs erhob, auf welchen das Obergericht des Kantons Luzern mit Entscheid vom 21. November 2007 mit der Begründung nicht eintrat, der verlangte Gerichtskostenvorschuss sei innerhalb der angesetzten Frist nicht bezahlt worden;

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 14. Dezember 2007 datierte Eingabe einreichte, in der sie erklärte, den Entscheid des Obergerichts vom 21. November 2007 und jenen des Amtsgerichtspräsidenten vom 22. Oktober 2007 mit Beschwerde anfechten zu wollen;

dass von vornherein auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann, soweit damit nicht nur der letztinstanzliche Entscheid des Obergerichts, sondern auch der erstinstanzliche Entscheid des Amtsgerichtspräsidenten angefochten wird ( Art. 75 Abs. 1 BGG );

dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 14. Dezember 2007 diese Anforderungen nicht erfüllt, weil sie sich darin mit keinem Wort zur Entscheidbegründung des Obergerichts äussert;

dass damit auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung einer Gerichtsgebühr zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG), womit das Gesuch der Beschwerdeführerin um Erlass der Gerichtskosten gegenstandslos wird;

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Luzern, I. Kammer als Rekursinstanz, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Januar 2008

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Corboz Huguenin