Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_52/2023 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal Lacking Legal Justification

Geschäftsnummer 4A_52/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual, referred to as the appellant, who submitted multiple entries to the Swiss Federal Tribunal challenging a decision by the Obergericht of the Canton of Zug from December 19, 2022. The appellant accused various court officials of misconduct, labeling the court's decision as "null and void," albeit providing a distorted version of the decision with overlaid and deleted parts. The appellant asserted having a right to choose between a single judge or a panel of three judges to decide on his appeal, based on the Swiss Federal Constitution and contract law. However, the appeals were not aligned with the procedural requirements necessary for the Swiss Federal Tribunal to proceed, as they lacked sufficient legal reasoning and did not appropriately address the previous court's reasoning. As a result, the tribunal determined it could not entertain the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 287 StGB, Art. 8 BV, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und lit. b BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Lacking Legal Justification: The appellant accused various court officials of misconduct, labeling the court's decision as "null and void," albeit providing a distorted version of the decision with overlaid and deleted parts. The appellant asserted having a right to choose between a single judge or a panel of three judges to decide on his appeal, based on the Swiss Federal Constitution and contract law. However, the appeals were not aligned with the procedural requirements necessary for the Swiss Federal Tribunal to proceed, as they lacked sufficient legal reasoning and did not appropriately address the previous court's reasoning. As a result, the tribunal determined it could not entertain the complaint.

Schlagwörter

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Rechtsverweigerung sachliche Unzuständigkeit Prozessrecht Einreichung einer Strafanzeige ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Aufsichtsbeschwerde Rückzug des Rechtsbegehrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und lit. b BGG

The Tribunal decided not to enter into the merits of the appeal based on this provision regarding the simplified procedure for manifestly inadmissible appeals.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to bear the court costs based on this provision because the appeal was not successful.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4A_52/2023

Urteil vom 15. März 2023

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jametti, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Stähle.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Rechtsverweigerung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts

des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung,

vom 19. Dezember 2022 (BZ 2022 47).

Erwägungen:

1. A.________ (Beschwerdeführer) reichte dem Bundesgericht am 27. und 30. Januar 2023 mehrere mit "Klage aufgrund Art. 287 StGB " bezeichnete Eingaben ein. Unter anderem wirft er darin verschiedenen Gerichtspersonen "Amtsanmassung" und weitere Delikte vor. Dabei bezieht er sich auf einen Beschluss des Obergerichts des Kantons Zug vom 19. Dezember 2022 (BZ 2022 47), welchen er seinen Eingaben - allerdings in verfälschter Form (verschiedene Textteile sind überdeckt beziehungsweise gelöscht) - beilegte und den er als "nichtig" bezeichnet.

Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.

2. Der Beschwerdeführer meint, er habe ein auf Art. 8 BV und auf Obligationenrecht gestütztes "Wahlrecht" hinsichtlich der Frage, ob ein Einzelrichter oder eine Dreierbesetzung über seine Beschwerde entscheide. Er "wähle" die Dreierbesetzung, da dies "einem ausgewogenerem gerechterem unparteiischen Urteil zu Gute" komme.

Gemäss Art. 108 Abs. 1 BGG entscheidet der Abteilungspräsident als Einzelrichter über Nichteintreten auf Beschwerden, die offensichtlich unzulässig sind oder die offensichtlich keine hinreichende Begründung enthalten. So ist auch vorliegend zu verfahren.

3. Soweit die Eingaben als Straf- oder Zivilklagen respektive als Aufsichtsbeschwerden zu qualifizieren sind, ist das Bundesgericht offensichtlich nicht zur Behandlung zuständig.

4. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass Beschwerden an das Bundesgericht hinreichend zu begründen sind, ansonsten darauf nicht eingetreten werden kann. Dafür muss in der Beschwerdeschrift unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids dargelegt werden, inwiefern dieser Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; BGE 140 III 115 E. 2, 86 E. 2).

Die nicht auf die vorinstanzlichen Erwägungen bezogene Begründung in den Eingaben des Beschwerdeführers genügt den erwähnten Anforderungen offensichtlich nicht.

5. Folglich ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. a und lit. b BGG nicht einzutreten.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten gemäss Art. 66 Abs. 1 BGG dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. März 2023

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jametti

Der Gerichtsschreiber: Stähle