Tenants' Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation of Federal Law Violations
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute regarding the eviction of parties from an apartment located on a specific street. The district court issued a directive for the respondents to vacate the premises by certain deadlines, contingent on a payment notification. The respondents challenged this directive by filing an appeal to the cantonal court; however, the court dismissed their appeal as late. Subsequently, the respondents submitted a complaint to the Federal Court, which highlighted the procedural requirements for such appeals and the necessity for sufficient justification to allow the court to examine the issues raised. Ultimately, the Federal Court found that the respondents' complaint did not meet the required criteria for sufficient reasoning, leading to a decision not to consider the appeal further.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Tenants' Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation of Federal Law Violations: The district court issued a directive for the respondents to vacate the premises by certain deadlines, contingent on a payment notification. The respondents challenged this directive by filing an appeal to the cantonal court; however, the court dismissed their appeal as late. Subsequently, the respondents submitted a complaint to the Federal Court, which highlighted the procedural requirements for such appeals and the necessity for sufficient justification to allow the court to examine the issues raised. Ultimately, the Federal Court found that the respondents' complaint did not meet the required criteria for sufficient reasoning, leading to a decision not to consider the appeal further.
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KI-generiertThe appeal was not admitted due to insufficient substantiation.
The court waived the collection of court fees under the given circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4A_466/2010
Urteil vom 13. September 2010
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Verfahrensbeteiligte
A. und B. X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Y.________,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Ausweisung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 22. Juli 2010.
In Erwägung,
dass der Vizepräsident des Bezirksgerichts Arbon am 15. Juli 2010 Folgendes verfügte:
"1.a) Die Gesuchsgegner (= heutige Beschwerdeführer) werden angewiesen, die 3 1/2-Zimmer-Wohnung im 2. Stock an der Z.________strasse, bis zum 27. Juli 2010 gereinigt und geräumt zu verlassen ...., sofern der Vollstreckungsrichter die vorliegende Ausweisungs-Verfügung nicht bis zum genannten Zeitpunkt, mithin bis zum 27. Juli 2010, 17.00 Uhr, gegen Vorweisung des Zahlungsnachweises widerruft ....
b) Die Gesuchsgegner werden angewiesen, die 3 1/2-Zimmer-Wohnung im 2. Stock an der Z.________strasse, bis zum 27. August 2010 gereinigt und geräumt zu verlassen...., sofern der Vollstreckungsrichter die vorliegende Ausweisungs-Verfügung nicht bis zum genannten Zeitpunkt, mithin bis zum 27. August 2010, 17.00 Uhr, gegen Vorweisung des Zahlungsnachweises widerruft ...."
dass die Beschwerdeführer diese Verfügung am 20. Juli 2010 beim Obergericht des Kantons Thurgau anfochten, das auf ihren Rekurs mit Zirkularbeschluss vom 22. Juli 2010 in Anwendung des kantonalen Verfahrensrechtes wegen Verspätung nicht eintrat;
dass die Beschwerdeführer den Beschluss des Obergerichts mit Beschwerdeschrift vom 30. August 2010 beim Bundesgericht anfochten;
dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );
dass die Anwendung und Auslegung des kantonalen Zivilprozessrechts vom Bundesgericht einzig unter dem Blickwinkel eines Verstosses gegen Bundesrecht bzw. gegen Bundesverfassungsrecht überprüft werden kann ( Art. 95 BGG ; BGE 134 III 379 E. 1.2 S. 382 f.), was aber - wie bereits festgehalten - das Vorbringen entsprechender Rügen in der Beschwerdeschrift voraussetzt;
dass die Begründung in der Rechtsschrift vom 30. August 2010 diese Anforderungen offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. September 2010
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Klett Huguenin