Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation Regarding Legal Aid Refusal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a party sought legal aid, specifically the approval of free legal assistance from a district court, which was denied on April 16, 2012. Following the denial, the party appealed to a higher court, which also dismissed the request on May 24, 2012. Subsequently, the party filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on July 9, 2012, and followed up with another submission on July 17, 2012. However, the tribunal found that the submissions did not meet required legal standards for adequate justification of the claimed violations of rights, leading to the conclusion that it could not process the complaint due to insufficient grounds. Additionally, it was decided that no court costs would be incurred in this matter.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation Regarding Legal Aid Refusal: Following the denial, the party appealed to a higher court, which also dismissed the request on May 24, 2012. Subsequently, the party filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal on July 9, 2012, and followed up with another submission on July 17, 2012. However, the tribunal found that the submissions did not meet required legal standards for adequate justification of the claimed violations of rights, leading to the conclusion that it could not process the complaint due to insufficient grounds. Additionally, it was decided that no court costs would be incurred in this matter.
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KI-generiertThe appeal was not accepted due to lack of sufficient grounds as required by this provision.
Used to waive the collection of court fees under the specific circumstances of the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4A_431/2012
Urteil vom 3. August 2012
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
unentgeltliche Rechtspflege,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, vom 24. Mai 2012.
In Erwägung,
dass der Präsident 3 des Bezirksgerichts Baden mit Verfügung vom 16. April 2012 das Gesuch der Beschwerdeführerin um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege abwies;
dass die Beschwerdeführerin an das Obergericht des Kantons Aargau gelangte, das ihre Beschwerde mit Entscheid vom 24. Mai 2012 abwies;
dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 9. Juli 2012 datierte Eingabe einreichte, in der sie erklärte, den Entscheid des Obergerichts mit Beschwerde anzufechten;
dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine weitere, vom 17. Juli 2012 datierte Eingabe einreichte;
dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );
dass die Eingaben der Beschwerdeführerin vom 9. und 17. Juli 2012 diese Anforderungen offensichtlich nicht erfüllen, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG), womit das Gesuch um Befreiung von diesen Kosten gegenstandslos wird;
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. August 2012
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Klett
Der Gerichtsschreiber: Huguenin