Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_422/2013 KI-generiert

Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning in Tenancy Dispute

Geschäftsnummer 4A_422/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, the president of the Obergericht of the Canton of Glarus issued a decision on August 15, 2013, not to consider a complaint filed by an individual on behalf of their father against a ruling made by the Schlichtungsbehörde for Mietverhältnisse (conciliation authority for tenancy matters) on July 2, 2013. Subsequent to this, the individual submitted a request to the federal court on September 6, 2013, contesting the August decision. They were instructed on September 10, 2013, to pay a court fee of 500 Swiss Francs by September 25, 2013, and subsequently requested free legal assistance. However, the individual’s submission failed to meet the necessary legal standards for the complaint, leading to a dismissal of both the complaint and the request for legal aid. Additionally, the individual was ordered to cover the court fees.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Insufficient Reasoning in Tenancy Dispute: Subsequent to this, the individual submitted a request to the federal court on September 6, 2013, contesting the August decision. They were instructed on September 10, 2013, to pay a court fee of 500 Swiss Francs by September 25, 2013, and subsequently requested free legal assistance. However, the individual’s submission failed to meet the necessary legal standards for the complaint, leading to a dismissal of both the complaint and the request for legal aid. Additionally, the individual was ordered to cover the court fees.

Schlagwörter

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Mietvertrag Beschwerdelegitimation Schiedsgerichtsbarkeit unentgeltliche Rechtspflege verfassungsmässige Anforderung Rechtsgutachten formelle Verfahrenseinstellung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entered upon due to failure to meet the justification requirements.

Art. 64 Abs. 1 BGG

The request for free legal aid was denied because the appeal was deemed hopeless.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court costs were imposed on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4A_422/2013

Urteil vom 4. Oktober 2013

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Schlichtungsbehörde für Mietverhältnisse ,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Mietvertrag,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichtspräsidenten des Kantons Glarus vom 15. August 2013.

In Erwägung,

dass der Präsident des Obergerichtes des Kantons Glarus mit Verfügung vom 15. August 2013 auf die vom Beschwerdeführer im Namen seines Vaters gegen den Entscheid der Schlichtungsbehörde für Mietverhältnisse vom 2. Juli 2013 erhobene Beschwerde nicht eintrat;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 6. September 2013 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, Beschwerde gegen die Verfügung des Präsidenten des Obergerichtes des Kantons Glarus vom 15. August 2013 zu erheben;

dass der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 10. September 2013 aufgefordert wurde, bis zum 25. September 2013 einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- zu zahlen, worauf er mit Schreiben vom 23. September 2013 sinngemäss um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersuchte;

dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass die Rechtsschrift vom 6. September 2013 den erwähnten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt, weshalb auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist;

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, über das unter den gegebenen Umständen nicht vorgängig separat entschieden werden musste (vgl. Urteil 4A_20/2011 vom 11. April 2011 E. 7.2.2), wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG );

dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Obergerichtspräsidenten des Kantons Glarus und Frau Manuela Stähli, Näfels, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Oktober 2013

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Huguenin