Corporate Appeal Withdrawal and Cost Allocation in Swiss Federal Supreme Court
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA company (A.________ GmbH) filed a legal complaint with the Swiss Federal Tribunal, challenging a decision from the Lucerne Cantonal Court related to a corporate law dispute involving another company (B.________ AG) and an individual (C.________). After an initial submission on August 19, 2020, the Federal Tribunal had suspended proceedings to allow for settlement discussions between the parties. Subsequently, on December 7, 2020, the complaining company withdrew its appeal. Consequently, the Federal Tribunal closed the case without awarding any compensation for the respondents, and it imposed court costs on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1-3 BGG, Art. 68 BGG; Corporate Appeal Withdrawal and Cost Allocation in Swiss Federal Supreme Court: After an initial submission on August 19, 2020, the Federal Tribunal had suspended proceedings to allow for settlement discussions between the parties. Subsequently, on December 7, 2020, the complaining company withdrew its appeal. Consequently, the Federal Tribunal closed the case without awarding any compensation for the respondents, and it imposed court costs on the complainant.
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KI-generiertThe procedure is terminated due to the withdrawal of the appeal.
The appellant is ordered to pay the court costs.
No party compensation is awarded because no compensable expense was incurred in the federal court proceedings.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4A_418/2020
Verfügung vom 22. Dezember 2020
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Leemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________ GmbH,
vertreten durch Rechtsanwälte Prof. Dr. Jürg Simon und Dr. Adrian Wyss,
Beschwerdeführerin,
gegen
1. B.________ AG,
2. C.________,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Peter Stadelmann und Rechtsanwältin Christina Zimmerli,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Gesellschaftsrecht,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 12. Juni 2020 (1B 19 23).
In Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin am 19. August 2020 gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 12. Juni 2020 Beschwerde erhob;
dass das Bundesgericht mit Verfügung vom 23. September 2020 das bundesgerichtliche Verfahren bis zum 23. November 2020 sistierte, nachdem die Parteien erklärt hatten, in Gesprächen über eine gütliche Beilegung des Rechtsstreits zu stehen, wobei die den Beschwerdegegnern gesetzte Frist zur Einreichung einer Beschwerdeantwort zurückgenommen wurde;
dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 7. Dezember 2020 ihre Beschwerde vom 19. August 2020 zurückgezogen hat;
dass das Verfahren als durch Rückzug der Beschwerde erledigt abzuschreiben ist ( Art. 32 Abs. 2 BGG );
dass die Beschwerdeführerin kostenpflichtig ist ( Art. 66 Abs. 1-3 BGG );
dass den Beschwerdegegnern keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihnen im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren kein entschädigungspflichtiger Aufwand entstanden ist ( Art. 68 BGG );
verfügt die Präsidentin:
1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
4. Diese Verfügung wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. Dezember 2020
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Leemann