Debt enforcement (Rechtsöffnung); failure to cure missing handwritten signature on appeal within deadline under Art. 108(1)(a) BGG renders appeal inadmissible.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court declined to enter the appeal, upholding the lower court's dismissal and leaving the denial of debt enforcement (Rechtsöffnung) in force; the appellant therefore did not prevail and must pay court costs of CHF 500. The appellant had challenged a non-entry decision by the Aargau Cantonal Court regarding an appeal against a district court’s refusal to grant debt enforcement. The Court based its decision on the appellant’s failure to cure the missing handwritten signature on the appeal within the set deadline, as required under Article 108(1)(a) of the Federal Supreme Court Act (BGG), making the filing inadmissible; additionally, the appeal manifestly failed to meet the substantive reasoning requirements of Article 42(2) BGG.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Debt enforcement (Rechtsöffnung); failure to cure missing handwritten signature on appeal within deadline under Art. 108(1)(a) BGG renders appeal inadmissible: The appellant had challenged a non-entry decision by the Aargau Cantonal Court regarding an appeal against a district court’s refusal to grant debt enforcement. The Court based its decision on the appellant’s failure to cure the missing handwritten signature on the appeal within the set deadline, as required under Article 108(1)(a) of the Federal Supreme Court Act (BGG), making the filing inadmissible; additionally, the appeal manifestly failed to meet the substantive reasoning requirements of Article 42(2) BGG.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to declare the appeal inadmissible because the missing signature was not cured within the deadline.
Used to impose court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4A_414/2025
Urteil vom 29. Oktober 2025
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Hurni, Präsident,
Gerichtsschreiber Dürst.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
*gegen*
B.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Rechtsöffnung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts
des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer,
vom 25. Juli 2025 (ZSU.2025.174).
Erwägungen:
1. Mit Entscheid vom 25. Juli 2025 trat das Obergericht des Kantons Aargau auf die vom Beschwerdeführer erhobene Beschwerde gegen den abschlägigen Rechtsöffnungsentscheid des Bezirksgerichts Muri vom 16. Juni 2025 nicht ein. Gegen dieses Urteil erhebt der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 4. September 2025 (Postaufgabe) Beschwerde an das Bundesgericht.
2. Die Beschwerde ist nicht eigenhändig unterzeichnet. Mit Verfügung vom 5. September 2025 wurde der Beschwerdeführer daher aufgefordert, bis am 16. September 2025 den Unterschriftenmangel zu beheben. Es wurde angedroht, dass die eingereichte Rechtsschrift ansonsten unbeachtet bleibe. Diese Verfügung wurde dem Beschwerdeführer am 10. September 2025 am Schalter zugestellt.
Da der Unterschriftenmangel innert Frist nicht behoben wurde, ist daher auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.
3. Im Übrigen wäre auf die Beschwerde auch deshalb nicht einzutreten, weil sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht genügt.
4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdegegnerin ist keine Parteientschädigung zuzusprechen, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein entschädigungspflichtiger Aufwand erwachsen ist.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Oktober 2025
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Hurni
Der Gerichtsschreiber: Dürst