Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_408/2019 KI-generiert

Partition Action and Subsequent Claim for Damages Appeal Dismissed

Geschäftsnummer 4A_408/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves the appellant, A.________, who filed a legal claim for partition in the District Court of Brig, Östlich-Raron, and Goms on January 24, 2019. However, the court dismissed the claim on March 4, 2019, due to insufficient compliance with procedural requirements under Article 221 of the Civil Procedure Code. Subsequently, A.________ appealed to the Cantonal Court of Valais, seeking damages against B.________, the respondent. The Cantonal Court also did not accept the appeal, stating that the damages claim was introduced too late during the appeal without meeting the conditions necessary for a change of action according to Article 317(2) ZPO, and there was no valid authorization for proceeding with the claim. A.________ then took the matter to the Swiss Federal Tribunal, which reviewed the case but found the appeal lacked sufficient legal reasoning and, thus, decided not to proceed with it.

Legislator-Regeste

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Art. 221 ZPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 317 Abs. 2 ZPO, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Partition Action and Subsequent Claim for Damages Appeal Dismissed: However, the court dismissed the claim on March 4, 2019, due to insufficient compliance with procedural requirements under Article 221 of the Civil Procedure Code. Subsequently, A.________ appealed to the Cantonal Court of Valais, seeking damages against B.________, the respondent. The Cantonal Court also did not accept the appeal, stating that the damages claim was introduced too late during the appeal without meeting the conditions necessary for a change of action according to Article 317(2) ZPO, and there was no valid authorization for proceeding with the claim. A.________ then took the matter to the Swiss Federal Tribunal, which reviewed the case but found the appeal lacked sufficient legal reasoning and, thus, decided not to proceed with it.

Schlagwörter

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Forderung Schadensersatzklage Klageänderung Erbteilungsklage Streitgegenstand Einrede der Verfassungswidrigkeit Klagebewilligung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because it lacked sufficient grounds, applied under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

The court decided not to levy any court fees.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4A_408/2019

Urteil vom 20. September 2019

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Stähle.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Forderung,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Wallis, I. Zivilrechtliche Abteilung, vom 2. August 2019 (C1 19 77).

Erwägungen:

1. Am 24. Januar 2019 reichte A.________ (Beschwerdeführer) beim Bezirksgericht Brig, Östlich-Raron und Goms eine Teilungsklage ein. Mit Entscheid vom 4. März 2019 trat das Bezirksgericht auf die Klage mit der Begründung nicht ein, die Klageschrift genüge den Anforderungen von Art. 221 ZPO nicht.

A.________ focht dieses Urteil mit Berufung beim Kantonsgericht Wallis an und machte eine Schadenersatzforderung gegen B.________ geltend. Das Kantonsgericht trat auf die Berufung mit Urteil vom 2. August 2019 nicht ein.

Dagegen hat A.________ mit als "Einsprache" bezeichneter Eingabe vom 2. September 2019 Beschwerde beim Bundesgericht erhoben. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.

2. Die Beschwerde ist hinreichend zu begründen, ansonsten darauf nicht eingetreten werden kann ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 134 II 244 E. 2.1). In der Beschwerdeschrift ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Unerlässlich ist dabei, dass auf die Begründung des angefochtenen Entscheids eingegangen und im Einzelnen aufgezeigt wird, worin eine vom Bundesgericht überprüfbare Rechtsverletzung liegt. Die beschwerdeführende Partei soll in der Beschwerde an das Bundesgericht nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekräftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen ( BGE 140 III 115 E. 2 S. 116, 86 E. 2 S. 89).

Beruht der angefochtene Entscheid auf mehreren selbständigen Begründungen, die je für sich den Ausgang des Rechtsstreits bestimmen, so hat die beschwerdeführende Partei darzulegen, dass jede von ihnen Recht verletzt. Andernfalls kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden ( BGE 142 III 364 E. 2.4 S. 368 mit Hinweisen).

3. Das Kantonsgericht erwog, die vom Beschwerdeführer erhobene Schadenersatzforderung werde erstmals mit der Berufung geltend gemacht, ohne dass die Voraussetzungen einer Klageänderung nach Art. 317 Abs. 2 ZPO erfüllt wären. Ohnehin fehle es an einer gültigen Klagebewilligung. Der Beschwerdeführer geht weder auf die eine noch auf die andere Erwägung ein, sondern unterbreitet dem Bundesgericht frei seine eigene - schwer nachvollziehbare - Sicht des Streits. Die Beschwerde enthält somit offensichtlich keine hinreichende Begründung, weshalb im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht auf sie einzutreten ist.

4. Ausnahmsweise werden keine Gerichtskosten erhoben (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht des Kantons Wallis, I. Zivilrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. September 2019

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Stähle