Tenant Eviction Appeal Dismissed for Procedural Non-Compliance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a tenant who was ordered by a district court to vacate a two-room apartment and hand it over to the landlord, with the court authorizing enforcement by local authorities if necessary. The tenant appealed this decision to a higher court, which declined to hear the appeal due to insufficient justification. Subsequently, the tenant filed a complaint with the Federal Tribunal challenging both the district court ruling and the higher court's decision to not consider the appeal. However, the Federal Tribunal determined that it could not entertain the complaint as the district court's ruling was not a final decision. The tribunal also noted that the tenant's arguments failed to meet the required legal standards for appeal. Consequently, the tenant was ordered to pay court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 75 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Tenant Eviction Appeal Dismissed for Procedural Non-Compliance: The tenant appealed this decision to a higher court, which declined to hear the appeal due to insufficient justification. Subsequently, the tenant filed a complaint with the Federal Tribunal challenging both the district court ruling and the higher court's decision to not consider the appeal. However, the Federal Tribunal determined that it could not entertain the complaint as the district court's ruling was not a final decision. The tribunal also noted that the tenant's arguments failed to meet the required legal standards for appeal. Consequently, the tenant was ordered to pay court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not admitted because the submission failed to meet the required grounds for appeal (Art. 42 BGG and Art. 106 Abs. 2 BGG).
Applied to impose procedural costs on the appellant due to the outcome of the decision.
Applied to deny an award of compensation to the respondent because no costs were incurred in the Federal Tribunal proceedings.
Cited to justify non-admission regarding the first instance decision, as it was not a final decision.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4A_385/2016
Urteil vom 15. Juli 2016
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Leemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Michael Schlumpf,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Mieterausweisung,
Beschwerde gegen das Urteil des Bezirksgerichts Zürich
vom 12. Mai 2016 und den Beschluss des Obergerichts
des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 14. Juni 2016.
In Erwägung,
dass das Bezirksgericht Zürich den Beschwerdeführer mit Urteil vom 12. Mai 2016 verurteilte, die 2-Zimmer-Wohnung im Parterre der Liegenschaft Strasse U.________, in V.________, unverzüglich zu räumen und der Beschwerdegegnerin ordnungsgemäss zu übergeben, wobei es das Stadtammannamt Zürich 3 anwies, diese Anordnung auf Verlangen der Beschwerdegegnerin zu vollstrecken;
dass das Obergericht auf eine gegen dieses Urteil erhobene Berufung mangels hinreichender Begründung des Rechtsmittels mit Beschluss vom 14. Juni 2016 nicht eintrat;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit Eingabe vom 16. Juni 2016 erklärte, das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 12. Mai 2016 und - sinngemäss - den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 14. Juni 2016 mit Beschwerde anfechten zu wollen;
dass auf die Beschwerde von vornherein nicht eingetreten werden kann, soweit sie sich gegen den Entscheid des Bezirksgerichts Zürich vom 12. Mai 2016 richtet, da es sich bei diesem nicht um einen letztinstanzlichen Entscheid handelt (vgl. Art. 75 Abs. 1 BGG );
dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );
dass sich der Beschwerdeführer nicht mit den Erwägungen des obergerichtlichen Urteils vom 14. Juni 2016 auseinandersetzt und aufzeigt, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Nichteintretensentscheid Bundesrecht verletzt hätte;
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 16. Juni 2016 die erwähnten Begründungsanforderungen daher offensichtlich nicht erfüllt;
dass damit auf die Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht eingetreten werden kann;
dass der Beschwerdeführer bei diesem Verfahrensausgang kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 2 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. Juli 2016
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Leemann