Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_383/2025 KI-generiert

Definitive debt collection relief for maintenance arrears upheld; appeal dismissed for insufficient reasoning.

Geschäftsnummer 4A_383/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (4A_383/2025) dismissed the debtor-appellant's appeal for insufficient reasoning and denied his request for free legal aid, upholding the cantonal court's decision. The lower court had granted the respondent (the State of Wallis, Social Welfare Office) definitive debt collection relief (definitive Rechtsöffnung) for CHF 86,469.00 plus 5% interest from 5 March 2024 in a debt enforcement proceeding concerning unpaid maintenance contributions (alimony advance). The Federal Court found that the appellant's submissions failed to meet the statutory requirements for challenging the lower court's ruling under Art. 42(2) and Art. 106(2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), as no proper legal argument was made against the legal reasoning. Consequently, the appeal was dismissed under Art. 108(1)(b) BGG in the simplified procedure, court costs of CHF 800 were imposed on the appellant, and no party compensation was awarded to the respondent.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 3 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 2 BGG; Definitive debt collection relief for maintenance arrears upheld; appeal dismissed for insufficient reasoning: The lower court had granted the respondent (the State of Wallis, Social Welfare Office) definitive debt collection relief (definitive Rechtsöffnung) for CHF 86,469.00 plus 5% interest from 5 March 2024 in a debt enforcement proceeding concerning unpaid maintenance contributions (alimony advance). The Federal Court found that the appellant's submissions failed to meet the statutory requirements for challenging the lower court's ruling under Art. 42(2) and Art. 106(2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), as no proper legal argument was made against the legal reasoning. Consequently, the appeal was dismissed under Art. 108(1)(b) BGG in the simplified procedure, court costs of CHF 800 were imposed on the appellant, and no party compensation was awarded to the respondent.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Inkasso ungenügende Rechtsschrift öffentliche Schulden unentgeltliche Rechtspflege Begründung in der Sache juristische Person

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible due to insufficient reasoning, in simplified procedure.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Ground for refusing the request for free legal aid because the appeal was deemed hopeless from the outset.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposed the court costs on the appellant as the losing party.

Art. 68 Abs. 2 BGG

Denied a party compensation award to the respondent because no reimbursable expenses were incurred.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4A_383/2025

Urteil vom 17. September 2025

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Hurni, Präsident,

Gerichtsschreiber Brugger D.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Staat Wallis, Dienststelle für Sozialwesen, Inkassostelle und Bevorschussung von Unterhaltsbeiträgen,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Wallis, Zivilkammer, vom 15. Juli 2025 (C3 24 163).

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 15. Juli 2025 hiess das Kantonsgericht Wallis die vom Beschwerdegegner erhobene Beschwerde überwiegend gut, hob den Rechtsöffnungsentscheid des Bezirksgerichts Leuk und Westlich-Raron vom 13. November 2024 auf und erteilte dem Beschwerdegegner in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamts Oberwallis für den Betrag von Fr. 86'469.00 zuzüglich Zins von 5 % ab dem 5. März 2024 die definitive Rechtsöffnung. Soweit weitergehend, wies es das Rechtsöffnungsgesuch ab. Dagegen erhebt der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 14. August 2025 Beschwerde an das Bundesgericht.

2. Diese Eingabe erfüllt die Begründungsanforderungen, die an eine Beschwerde an das Bundesgericht gestellt werden (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 142 III 364 E. 2.4; 140 III 86 E. 2, 115 E. 2), offensichtlich nicht. Auf die Beschwerde ist somit mangels hinreichender Begründung im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Die Begründung des Entscheids beschränkt sich auf eine kurze Angabe des Unzulässigkeitsgrundes (Art. 108 Abs. 3 BGG).

3. Das sinngemässe Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ist abzuweisen, weil die Beschwerde als von vornherein aussichtslos erscheint (Art. 64 Abs. 1 BGG). Darüber musste unter den gegebenen Umständen nicht vorgängig separat entschieden werden (vgl. Urteil 4A_20/2011 vom 11. April 2011 E. 7.2.2).

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdegegner hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung, da ihm mangels Einholung einer Vernehmlassung aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein entschädigungspflichtiger Aufwand erwachsen ist (Art. 68 Abs. 2 BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Wallis, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. September 2025

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Hurni

Der Gerichtsschreiber: Brugger D.