Football Club v. CAS Appeal Deadline Competence
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA football club filed an appeal with the Tribunal Arbitral du Sport (TAS) against a decision it had issued. However, the TAS informed the club on November 22, 2022, that the appeal could not be entertained due to the failure to meet the appeal deadline. The club then attempted to challenge the TAS's decision by submitting a complaint to the Swiss Federal Tribunal, but this was done past the 30-day deadline, the final date for submission being January 16, 2023. The complaint was ultimately delivered to the Swiss Federal Tribunal after the deadline had expired. As the complaint was filed late, it was deemed inadmissible, and no explanations provided by the complainant were sufficient to justify the delay. Consequently, the Federal Tribunal decided not to hear the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 29 Abs. 1 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 45 Abs. 1 BGG, Art. 50 BGG; Football Club v. CAS Appeal Deadline Competence: However, the TAS informed the club on November 22, 2022, that the appeal could not be entertained due to the failure to meet the appeal deadline. The club then attempted to challenge the TAS's decision by submitting a complaint to the Swiss Federal Tribunal, but this was done past the 30-day deadline, the final date for submission being January 16, 2023. The complaint was ultimately delivered to the Swiss Federal Tribunal after the deadline had expired. As the complaint was filed late, it was deemed inadmissible, and no explanations provided by the complainant were sufficient to justify the delay. Consequently, the Federal Tribunal decided not to hear the case.
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KI-generiertThe appeal was not entertained due to inadmissibility (being filed late) in simplified procedure.
Used to waive the imposition of court costs under the given exceptional circumstances.
Used to deny party compensation as the opposing party incurred no expense in the Federal Tribunal proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4A_38/2023
Urteil vom 27. Januar 2023
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Leemann.
Verfahrensbeteiligte
FC A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________ Football Association,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Internationale Schiedsgerichtsbarkeit,
Beschwerde gegen den Entscheid des Tribunal Arbitral du Sport (TAS) vom 22. November 2022.
Erwägungen:
1. Mit Schreiben vom 22. November 2022 teilte das Tribunal Arbitral du Sport (TAS) dem Beschwerdeführer mit, dass auf eine von ihm erhobene Berufung infolge Nichteinhaltung der Rechtsmittelfrist nicht eingetreten werden könne.
Mit undatierter Eingabe (Posteingang: 20. Januar 2023) erklärte der Beschwerdeführer dem Bundesgericht, den Entscheid des TAS vom 22. November 2022 mit Beschwerde anfechten zu wollen.
Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.
2. Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( Art. 29 Abs. 1 BGG ; BGE 145 I 121 E. 1; 143 III 140 E. 1; 141 III 395 E. 2.1).
2.1. Eine Beschwerde muss innerhalb von dreissig Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheides beim Bundesgericht eingereicht werden ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Dazu muss sie spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden ( Art. 48 Abs. 1 BGG ).
2.2. Der angefochtene Entscheid des TAS vom 22. November 2022 wurde dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers am 29. November 2022 zugestellt. Wie der Beschwerdeführer selber zutreffend ausführt, lief die Beschwerdefrist demnach - unter Berücksichtigung ihres Stillstands während der Gerichtsferien vom 18. Dezember 2022 bis und mit dem 2. Januar 2023 ( Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG ) - am 16. Januar 2023 ab ( Art. 45 Abs. 1 BGG ).
Wie aus dem der Beschwerde beigelegten Schreiben hervorgeht, wurde die Beschwerdeschrift der Schweizerischen Post erst nach dem 16. Januar 2023 übergeben. Die darin enthaltenen Ausführungen zu den Hintergründen der erfolgten Übergabe vermögen nichts daran zu ändern, dass die Beschwerde verspätet ist. Insbesondere wird nicht aufgezeigt, inwiefern der Beschwerdeführer bzw. sein Vertreter unverschuldeterweise abgehalten worden wäre, fristgerecht zu handeln (vgl. Art. 50 BGG ).
Auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde ist daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.
3. Unter den gegebenen Umständen ist ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG). Der Beschwerdegegnerin steht keine Parteientschädigung zu, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Tribunal Arbitral du Sport (TAS) schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. Januar 2023
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Leemann