Appeal against Refusal of Legal Aid Dismissed as Vexatious
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAppeal against Refusal of Legal Aid Dismissed as Vexatious The Federal Court dismissed an appeal concerning the refusal of legal aid, where the underlying claim sought confirmation that a debt owed to the Cantonal Administrative Court had expired. The Cantonal Court had initially rejected legal aid on the basis that the declaratory action was deemed without prospect of success, and subsequently also denied legal aid for the appeal against that decision. The Federal Court ruled that the appeal was inadmissible ($\text{Art. 42 Abs. 7 BGG}$) because it was manifestly based on vexatious and abusive litigation tactics, and consequently, the appeal was not addressed in the simplified procedure ($\text{Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG}$) and the appellant was charged the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 7 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 108 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 BGG; Appeal against Refusal of Legal Aid Dismissed as Vexatious: The Cantonal Court had initially rejected legal aid on the basis that the declaratory action was deemed without prospect of success, and subsequently also denied legal aid for the appeal against that decision. The Federal Court ruled that the appeal was inadmissible ($\text{Art. 42 Abs. 7 BGG}$) because it was manifestly based on vexatious and abusive litigation tactics, and consequently, the appeal was not addressed in the simplified procedure ($\text{Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG}$) and the appellant was charged the court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertCited to confirm that the reasoning for non-admission is limited to the ground for inadmissibility.
Used to refuse entry into the merits of the appeal due to clearly vexatious and abusive litigation conduct.
Used to order the payment of court costs by the appellant due to the outcome of the procedure.
Cited as the basis for not awarding party compensation.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4A_377/2025
Urteil vom 19. August 2025
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Hurni, Präsident,
Gerichtsschreiber Widmer.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
*gegen*
1.) Kanton Bern,
Verwaltungsgericht des Kantons Bern,
handelnd durch die Steuerverwaltung des Kantons Bern,
Inkassostelle, Region Bern-Mittelland,
(ZK 25 241),
2.) Kanton Bern, Obergericht des Kantons Bern, 2. Zivilkammer,
(ZK 25 291).
Beschwerdegegner,
Gegenstand
unentgeltliche Rechtspflege,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, vom 9. Juli 2025
(ZK 25 241 und ZK 25 291).
Erwägungen:
1.
Der Beschwerdeführer reichte am 17. März 2025 beim Regionalgericht Bern-Mittelland eine Klage auf Feststellung ein, dass eine Forderung des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern erloschen sei. In diesem Verfahren stellte der Beschwerdeführer am 3. April 2025 ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Mit Entscheid vom 23. Mai 2025 wies das Regionalgericht dieses Gesuch ab, da es die Feststellungsklage als aussichtslos beurteilte.
Eine vom Beschwerdeführer dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 9. Juli 2025 ab. Gleichzeitig wies es auch das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren ab und auferlegte dem Beschwerdeführer die Kosten des Beschwerdeverfahrens.
Der Beschwerdeführer erhob beim Bundesgericht mit vom 7. August 2025 datierter, der Post jedoch erst am folgenden Tag übergebener Eingabe Beschwerde gegen diesen Entscheid.
Auf das Einholen von Vernehmlassungen zur Beschwerde wurde verzichtet.
2.
Die Eingabe des Beschwerdeführers beruht augenfällig auf querulatorischer und rechtsmissbräuchlicher Prozessführung und ist als solche unzulässig (
Art. 42 Abs. 7 BGG ). Auf die Beschwerde ist demnach im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG ). Die Begründung des Entscheids beschränkt sich dabei auf eine kurze Angabe des Unzulässigkeitsgrundes ( Art. 108 Abs. 3 BGG ).
3.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Parteientschädigungen sind nicht zuzusprechen ( Art. 68 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. August 2025
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Hurni
Der Gerichtsschreiber: Widmer