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4A_373/2021 KI-generiert

Tenant Eviction Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 4A_373/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A company, represented by a bankruptcy office and a lawyer, requested the eviction of a tenant from a rented property comprising a two-and-a-half-room apartment, a studio apartment, and three parking spaces, pursuant to a lease agreement dated September 1, 2014. A regional court ordered the tenant to vacate the property within 14 days, under threat of penalty for non-compliance, with authority granted to the company for enforcement. The tenant appealed the decision to the Bernese Cantonal Court, which dismissed the appeal due to insufficient reasoning. Subsequently, the tenant filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, failing to appropriately address the reasoning of the cantonal court's decision or specify any rights allegedly violated by it. As the complaint did not meet the formal requirements, it was dismissed, and the resulting court costs were charged to the tenant.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 1 BGG; Tenant Eviction Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation: A regional court ordered the tenant to vacate the property within 14 days, under threat of penalty for non-compliance, with authority granted to the company for enforcement. The tenant appealed the decision to the Bernese Cantonal Court, which dismissed the appeal due to insufficient reasoning. Subsequently, the tenant filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, failing to appropriately address the reasoning of the cantonal court's decision or specify any rights allegedly violated by it. As the complaint did not meet the formal requirements, it was dismissed, and the resulting court costs were charged to the tenant.

Schlagwörter

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Mieterausweisung Ausweisung des Mieters Mitmieter Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs ungenügend begründete Rüge formelle Verfahrenseinstellung Eigentumsrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was rejected because it did not meet the formal requirements for substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court costs are imposed on the appellant based on the outcome of the proceedings.

Art. 68 Abs. 1 BGG

The respondent is not awarded compensation because no expenses were incurred in the Federal Tribunal proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4A_373/2021

Urteil vom 16. Juli 2021

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Widmer.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

B.________ GmbH,

handelnd durch das Konkursamt Zug,

vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Hueber,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Mieterausweisung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, vom 9. Juni 2021

(ZK 21 262).

In Erwägung,

dass die Gerichtspräsidentin des Regionalgerichts Oberland die Beschwerdeführerin auf Gesuch der Beschwerdegegnerin hin mit Entscheid vom 3. Mai 2021 verpflichtete, das Mietobjekt (2 1/2-Zimmerwohnung, eine Studiowohnung und drei Autoeinstellplätze gemäss Mietvertrag vom 1. September 2014) innert vierzehn Tagen ab Erhalt des Entscheids zu räumen und zu verlassen, unter Androhung von Strafe im Widerhandlungsfall und unter Erteilung eines Ersatzvornahmerechts an die Beschwerdegegnerin;

dass das Obergericht des Kantons Bern am 9. Juni 2021 auf eine von der Beschwerdeführerin gegen diesen Entscheid erhobene Berufung mangels hinreichender Begründung nicht eintrat;

dass die Beschwerdeführerin gegen den Entscheid vom 9. Juni 2021 mit Eingabe vom 9. Juli 2021 beim Bundesgericht Beschwerde erhob;

dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des kantonalen Entscheids dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass die Beschwerdeführerin sich in ihrer Eingabe offensichtlich nicht hinreichend mit der Begründung der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid auseinandersetzt und nicht darlegt, welche Rechte die Vorinstanz inwiefern verletzt haben soll, indem sie gestützt darauf nicht auf ihre Berufung eintrat;

dass die Beschwerde damit den vorstehend genannten Anforderungen an die Begründung offensichtlich nicht genügt, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );

dass die Gerichtskosten dem Ausgang des Verfahrens entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Juli 2021

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Hohl

Der Gerichtsschreiber: Widmer