Dismissal of Appeal for Failure to Pay Advance Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved two appellants who contested a decision made by the Solothurn Cantonal Court regarding their eviction from a rental property for not paying the required advance on costs. They filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal but failed to pay the mandated advance payment of 500 CHF within the initial and subsequently extended deadline. The notice about the extended deadline was sent to their known address but was returned with the note "recipient could not be determined at the specified address." Consequently, under Swiss procedural regulations, these notices were considered delivered. The appellants did not fulfill the required payment even after the extended deadline, leading to the Federal Tribunal deciding not to entertain the appeal. The costs of these proceedings were thus imposed on the appellants.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 1 BGG; Dismissal of Appeal for Failure to Pay Advance Costs: They filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal but failed to pay the mandated advance payment of 500 CHF within the initial and subsequently extended deadline. The notice about the extended deadline was sent to their known address but was returned with the note "recipient could not be determined at the specified address." Consequently, under Swiss procedural regulations, these notices were considered delivered. The appellants did not fulfill the required payment even after the extended deadline, leading to the Federal Tribunal deciding not to entertain the appeal. The costs of these proceedings were thus imposed on the appellants.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because the appellants failed to pay the required cost deposit.
The court costs are imposed on the appellants due to the outcome of the procedure.
No party compensation is awarded to the respondent because no expenses were incurred in the federal court proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4A_362/2019
Urteil vom 4. Oktober 2019
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Widmer.
Verfahrensbeteiligte
1. A.A.________,
2. B.A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
C.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Mieterausweisung; Nichtbezahlung des Kostenvorschusses,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Zivilkammer, vom 15. Juli 2019 (ZKBES.2019.101).
In Erwägung,
dass die Beschwerdeführer gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn vom 15. Juli 2019 mit Eingabe vom 18. Juli 2019 beim Bundesgericht Beschwerde erhoben;
dass die Beschwerdeführer mit Präsidialverfügung vom 23. Juli 2019 aufgefordert wurden, spätestens am 23. Juli 2019 einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- einzuzahlen;
dass diese Verfügung den Beschwerdeführern am 24. Juli 2019 zugestellt wurde;
dass den Beschwerdeführern, da der Kostenvorschuss innerhalb der angesetzten Frist nicht eingegangen war, mit neuer Verfügung vom 5. September 2019 eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 20. September 2019 angesetzt wurde, unter Hinweis darauf, dass das Bundesgericht bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eintreten werde ( Art. 62 Abs. 3 BGG );
dass diese Verfügung als Gerichtsurkunde an die in der Beschwerde und im vorinstanzlichen Urteil angegebene Adresse der Beschwerdeführer in Trimbach gesandt und dass sie mit dem Vermerk "Empfänger konnte an der angegebenen Adresse nicht ermittelt werden" an das Bundesgericht zurückgesandt wurde;
dass diese Verfügung nach Art. 44 Abs. 2 BGG als zugestellt gilt, da die Beschwerdeführer mit der Zustellung einer Verfügung an die von ihnen angegebene Adresse rechnen mussten, nachdem sie ein Beschwerdeverfahren eingeleitet und an dieser Adresse bereits die Kostenvorschussverfügung erhalten hatten;
dass die Beschwerdeführer den ihnen auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der angesetzten Nachfrist nicht geleistet haben, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG );
dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend den Beschwerdeführern aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
dass der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihr im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden den Beschwerdeführern auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. Oktober 2019
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Kiss
Der Gerichtsschreiber: Widmer