Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_355/2014 KI-generiert

Federal Supreme Court Rejects Appeal on Procedural Grounds

Geschäftsnummer 4A_355/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint submitted by an individual after the Civil Court of Basel-Stadt ruled on December 30, 2013, to return a document that the individual had submitted on December 6, 2013. Subsequently, the individual appealed this decision to the Appellate Court of Basel-Stadt, which dismissed the appeal on April 11, 2014. The individual then sought to challenge the Appellate Court's decision at the Swiss Federal Tribunal with a document dated June 3, 2014. However, the Federal Tribunal found that the individual failed to provide adequate justification for the appeal and did not effectively connect their claims to the reasoning of the lower court's decision, leading to the rejection of the appeal. Additionally, a request for appointed legal representation was denied due to the lack of potential success in the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 132 Abs. 3 ZPO, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Federal Supreme Court Rejects Appeal on Procedural Grounds: Subsequently, the individual appealed this decision to the Appellate Court of Basel-Stadt, which dismissed the appeal on April 11, 2014. The individual then sought to challenge the Appellate Court's decision at the Swiss Federal Tribunal with a document dated June 3, 2014. However, the Federal Tribunal found that the individual failed to provide adequate justification for the appeal and did not effectively connect their claims to the reasoning of the lower court's decision, leading to the rejection of the appeal. Additionally, a request for appointed legal representation was denied due to the lack of potential success in the appeal.

Schlagwörter

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Zurückweisung einer Eingabe unentgeltliche Rechtsverbeiständung prozessleitende Verfügungen ZPO-Bestimmung ersuchender Staat Vorabentscheidungsverfahren Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to justify the non-admission of the appeal due to insufficient substantiation.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the request for the appointment of a free legal representative due to the lack of prospect of success of the appeal.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Used to waive the collection of court fees under the given circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

4A_355/2014

Urteil vom 23. Juli 2014

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Klett, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Zurückweisung einer Eingabe,

Beschwerde gegen den Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, vom 11. April 2014.

In Erwägung,

dass das Zivilgericht Basel-Stadt am 30. Dezember 2013 in Anwendung von Art. 132 Abs. 3 ZPO verfügte, dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 6. Dezember 2013 an diesen zurückgeschickt werde;

dass der Beschwerdeführer an das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt gelangte, das mit Entscheid vom 11. April 2014 dessen Beschwerde abwies;

dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 3. Juni 2014 datierte Rechtsschrift einreichte, in der er erklärte, den Entscheid des Appellationsgerichts vom 11. April 2014 mit Beschwerde anzufechten;

dass in den Rechtsmitteln an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Grundrechte oder kantonaler verfassungsmässiger Rechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und detailliert begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );

dass in der Beschwerdeschrift vom 3. Juni 2014 zur Hauptsache frühere Urteile der kantonalen Gerichte und des Bundesgerichts kritisiert werden, die im Rahmen der gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen dem Beschwerdeführer und dem Beschwerdegegner ergangen sind, ohne dass ein Zusammenhang mit der Begründung des angefochtenen Entscheides erkennbar wäre;

dass im Übrigen, soweit sich die Kritik in der Beschwerdeschrift vom 3. Juni 2014 gegen den angefochtenen Entscheid richtet, nicht in verständlicher Weise dargetan wird, inwiefern die Erwägungen des Appellationsgerichts gegen bestimmte Rechtsnormen verstossen sollen;

dass aus diesen Gründen auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist;

dass das Gesuch um Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG );

dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Ausschuss, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. Juli 2014

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Huguenin