Defendant's Appeal Denied for Inadequate Substantiation and Failure to Exhaust Remedies in Recusal Dispute
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute stemming from a contractual agreement in which one party sought payment from the other for services rendered. The plaintiff filed a claim for payment of 8,000 Swiss francs, while the defendant counterclaimed for 24,000 Swiss francs. The lower court dismissed the defendant's request for the recusal of the presiding judge and ruled on the merits of the case. The defendant subsequently appealed to the Federal Tribunal, but the appeal was found to be insufficiently substantiated and also deemed inadmissible due to the failure to exhaust the available avenues of appeal at the cantonal level. Consequently, the court did not accept the appeal and assigned the legal costs to the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 113 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 75 Abs. 1 BGG; Defendant's Appeal Denied for Inadequate Substantiation and Failure to Exhaust Remedies in Recusal Dispute: The plaintiff filed a claim for payment of 8,000 Swiss francs, while the defendant counterclaimed for 24,000 Swiss francs. The lower court dismissed the defendant's request for the recusal of the presiding judge and ruled on the merits of the case. The defendant subsequently appealed to the Federal Tribunal, but the appeal was found to be insufficiently substantiated and also deemed inadmissible due to the failure to exhaust the available avenues of appeal at the cantonal level. Consequently, the court did not accept the appeal and assigned the legal costs to the appellant.
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KI-generiertThe appeal was not admitted due to insufficient substantiation.
The appeal was rejected because the appellant did not exhaust the cantonal appeal instance.
The court costs were imposed on the appellant.
The appeal was rejected because the appellant did not exhaust the cantonal appeal instance.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4A_355/2009
Urteil vom 5. August 2009
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Y.________,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Advokat Moritz Gall.
Gegenstand
Ausstandsbegehren,
Beschwerde gegen das Urteil des Zivilgerichts
Basel-Stadt vom 27. Mai 2009.
In Erwägung,
dass die Beschwerdegegnerin aufgrund eines Werkvertrags mit Teilklage vom 27. Oktober 2005 vom Beschwerdeführer die Zahlung von Fr. 8'000.-- nebst Zins verlangte, und der Beschwerdeführer die Abweisung der Klage beantragte sowie Widerklage erhob mit dem Begehren, die Beschwerdegegnerin zur Zahlung von Fr. 24'000.-- nebst Zins zu verurteilen;
dass das Zivilgericht Basel-Stadt mit Urteil vom 27. Mai 2009 und Rektifikat vom 15. Juli 2009 (betreffend die Zusammensetzung des Gerichts) das vom Beschwerdeführer gegen den Instruktionsrichter des Zivilgerichts erhobene Ausstandsbegehren abwies;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 17. Juli 2009 datierte Eingabe einreichte, in der er erklärte, das Urteil des Zivilgerichts mit "Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidiärer Verfassungsbeschwerde" anzufechten;
dass die Erste zivilrechtliche Abteilung des Bundesgerichts für die Behandlung der Beschwerde zuständig ist (Art. 31 Abs. 1 lit. a des Reglementes für das Bundesgericht vom 20. November 2006; SR 173.110.131);
dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn entsprechende Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 17. Juli 2009 diesen Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );
dass im Übrigen die Beschwerde auch darum unzulässig ist, weil der Beschwerdeführer den kantonalen Instanzenzug nicht ausgeschöpft hat ( Art. 75 Abs. 1 und Art. 113 BGG ; STAEHELIN/SUTTER, Zivilprozessrecht, § 5 Rz. 16);
dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Zivilgericht Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 5. August 2009
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Klett Huguenin