Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_34/2025 KI-generiert

Appeal Dismissed for Failure to Pay Cost Advance

Geschäftsnummer 4A_34/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Appeal Dismissed for Failure to Pay Cost Advance The Swiss Federal Tribunal declined to entertain an appeal against a rent contract decision by the Cantonal High Court of Bern because the appellant failed to pay the required cost advance. The appellant was initially notified to pay a CHF 1,000 cost advance by February 13, 2025, and after the payment was not received, a final non-extendable deadline of March 6, 2025, was set, with the warning that failure to pay would result in the rejection of the appeal. Both judicial orders, sent to the address provided by the appellant, were returned marked "uncollected," but were deemed delivered according to Article 44(2) BGG, as the appellant was responsible for ensuring receipt of judicial notifications at the given address after filing the appeal; consequently, pursuant to Article 62(3) BGG, the appeal was dismissed, and the appellant was required to bear the court costs of CHF 500.

Legislator-Regeste

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Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Pay Cost Advance: The appellant was initially notified to pay a CHF 1,000 cost advance by February 13, 2025, and after the payment was not received, a final non-extendable deadline of March 6, 2025, was set, with the warning that failure to pay would result in the rejection of the appeal. Both judicial orders, sent to the address provided by the appellant, were returned marked "uncollected," but were deemed delivered according to Article 44(2) BGG, as the appellant was responsible for ensuring receipt of judicial notifications at the given address after filing the appeal; consequently, pursuant to Article 62(3) BGG, the appeal was dismissed, and the appellant was required to bear the court costs of CHF 500.

Schlagwörter

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Mietvertrag Kostenvorschuss Mietzinszahlung Zahlungsfrist Eröffnung des Entscheids nachträglicher Rechtsvorschlag Streitigkeiten aus Verträgen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used as the basis for the court's decision not to enter upon the appeal due to failure to pay the appeal costs.

Art. 44 Abs. 2 BGG

Cited as the basis for considering official notifications to have been delivered despite non-collection by the appellant.

Art. 62 Abs. 3 BGG

Cited as the procedural basis warning the appellant that failure to pay the cost deposit would result in non-entry upon the appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to pay the judicial costs based on the outcome of the decision.

Art. 68 BGG

Cited regarding the decision not to award compensation to the opposing party as no expenses were incurred in the federal court proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4A_34/2025

Urteil vom 18. März 2025

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Hurni, Präsident,

Gerichtsschreiber Widmer.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

*gegen*

Stiftung B.________,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Mietvertrag,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, vom 8. Januar 2025

(ZK 24 463).

Erwägungen:

1. Die Beschwerdeführerin erhob beim Bundesgericht mit Eingabe vom 20. Januar 2025 (Poststempel vom 24. Januar 2025) Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern vom 8. Januar 2025.

Mit Präsidialverfügung vom 29. Januar 2025 wurde sie aufgefordert, spätestens am 13. Februar 2025 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- für das bundesgerichtliche Verfahren einzuzahlen.

Diese Verfügung wurde als Gerichtsurkunde an die in der Eingabe vom 20./24. Januar 2025 angegebene Adresse der Beschwerdeführerin versandt und von der Post mit dem Vermerk "Nicht abgeholt" an das Bundesgericht zurückgesandt. Sie gilt nach

Art. 44 Abs. 2 BGG

als zugestellt, da die Beschwerdeführerin nach der Erhebung einer Beschwerde mit Zustellungen an die von ihr angegebene Adresse zu rechnen und dafür zu sorgen hatte, dass ihr dort gerichtliche Mitteilungen zugestellt werden konnten.

Da der Kostenvorschuss innerhalb der angesetzten Frist nicht eingegangen war, wurde der Beschwerdeführerin mit Präsidialverfügung vom 19. Februar 2025 eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 6. März 2025 angesetzt, unter Hinweis darauf, dass das Bundesgericht bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eintreten werde (

Art. 62 Abs. 3 BGG

).

Auch diese Verfügung wurde als Gerichtsurkunde an die in der Eingabe vom 20./24. Januar 2025 angegebene Adresse der Beschwerdeführerin versandt und von der Post mit dem Vermerk "Nicht abgeholt" an das Bundesgericht zurückgesandt. Auch sie gilt nach

Art. 44 Abs. 2 BGG

als zugestellt.

Da die Beschwerdeführerin den ihr auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der mit Verfügung vom 19. Februar 2025 angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat, ist gestützt auf

Art. 62 Abs. 3 BGG

auf die Beschwerde nicht einzutreten (

Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

).

2. Die Gerichtskosten sind dem Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (

Art. 66 Abs. 1 BGG

).

Der Beschwerdegegnerin ist keine Parteientschädigung zuzusprechen, da ihr im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand entstanden ist (

Art. 68 BGG

).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. März 2025

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Hurni

Der Gerichtsschreiber: Widmer