Tenant Eviction Appeal Dismissed for Failure to Pay Advance Cost Deposit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case before the Swiss Federal Tribunal, a company filed a complaint against a decision made by the Commercial Court of the Canton of Bern on May 10, 2021, concerning a tenant eviction due to non-payment of a cost advance. The complainant was instructed to pay a CHF 4,000 advance by July 1, 2021, but failed to do so. Consequently, they were given a non-extendable grace period to pay by July 27, 2021. The notification of this grace period was sent to the company's known address but was returned uncollected. The complaint was ultimately not considered because the complainant did not fulfill the payment requirement within the given time.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 1 BGG; Tenant Eviction Appeal Dismissed for Failure to Pay Advance Cost Deposit: The complainant was instructed to pay a CHF 4,000 advance by July 1, 2021, but failed to do so. Consequently, they were given a non-extendable grace period to pay by July 27, 2021. The notification of this grace period was sent to the company's known address but was returned uncollected. The complaint was ultimately not considered because the complainant did not fulfill the payment requirement within the given time.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not admitted because the required cost deposit was not paid.
Cited in the reasoning as the basis for the non-admission of the appeal due to failure to pay the cost deposit.
The court costs are imposed on the appellant based on the outcome of the procedure.
The respondent is not awarded party compensation because no expenses were incurred in the Federal Tribunal proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4A_326/2021
Urteil vom 11. August 2021
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Widmer.
Verfahrensbeteiligte
A.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________ AG,
vertreten durch Fürsprecherin
Annemarie Lehmann-Schoop,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Mieterausweisung; Nichtbezahlung des
Kostenvorschusses,
Beschwerde gegen den Entscheid des Handelsgerichts des Kantons Bern vom 10. Mai 2021 (HG 21 26).
In Erwägung,
dass die Beschwerdeführerin gegen den Entscheid des Handelsgerichts des Kantons Bern vom 10. Mai 2021 mit Eingabe vom 10. Juni 2021 beim Bundesgericht Beschwerde erhob;
dass die Beschwerdeführerin mit Präsidialverfügung vom 14. Juni 2021 aufgefordert wurde, spätestens am 1. Juli 2021 einen Kostenvorschuss von Fr. 4'000.-- einzuzahlen;
dass diese Verfügung der Beschwerdeführerin am 22. Juni 2021 zugestellt wurde;
dass der Beschwerdeführerin, da der Kostenvorschuss innerhalb der angesetzten Frist nicht eingegangen war, mit neuer Verfügung vom 12. Juli 2021 eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 27. Juli 2021 angesetzt wurde, unter Hinweis darauf, dass das Bundesgericht bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eintreten werde ( Art. 62 Abs. 3 BGG );
dass diese Verfügung als Gerichtsurkunde an die Adresse der Beschwerdeführerin versandt und nach Ablauf der Abholfrist mit dem Vermerk "N icht abgeholt" an das Bundesgericht zurückgesandt wurde;
dass diese Verfügung nach Art. 44 Abs. 2 BGG als zugestellt gilt, da die Beschwerdeführerin mit der Zustellung einer Verfügung an die von ihr angegebene Adresse rechnen musste, nachdem sie ein Beschwerdeverfahren eingeleitet und an dieser Adresse bereits die Kostenvorschussverfügung erhalten hatte;
dass die Beschwerdeführerin den ihr auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der angesetzten Nachfrist nicht geleistet hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG );
dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
dass der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da ihr im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 1 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Handelsgericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. August 2021
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Hohl
Der Gerichtsschreiber: Widmer