Motor Vehicle Owner Liability Claim Fails on Appeal Due to Insufficiently Reasoned Constitutional Challenge to Factual Findings
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court dismissed the claimant's appeal and denied their request for free legal aid, upholding the lower court's decision that the defendant must pay CHF 104,531.20 plus interest. The appeal arose from a motor vehicle owner liability dispute, where the claimant challenged the cantonal court's factual findings and legal reasoning. The Court held that the appeal failed to meet the procedural requirements of Article 42(1) of the Federal Supreme Court Act, as the claimant did not adequately demonstrate which rights were violated, instead engaging in inadmissible appellatory criticism of the evidence assessment. The Court also rejected the free legal aid request as the appeal was deemed hopeless, and ordered the claimant to pay CHF 500 in court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 105 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 105 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Motor Vehicle Owner Liability Claim Fails on Appeal Due to Insufficiently Reasoned Constitutional Challenge to Factual Findings: The appeal arose from a motor vehicle owner liability dispute, where the claimant challenged the cantonal court's factual findings and legal reasoning. The Court held that the appeal failed to meet the procedural requirements of Article 42(1) of the Federal Supreme Court Act, as the claimant did not adequately demonstrate which rights were violated, instead engaging in inadmissible appellatory criticism of the evidence assessment. The Court also rejected the free legal aid request as the appeal was deemed hopeless, and ordered the claimant to pay CHF 500 in court costs.
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KI-generiertLegal basis for dismissing the appeal without a full examination due to lack of sufficient reasoning.
Ground for refusing the request for free legal aid because the appeal was hopeless.
Basis for imposing the court costs on the unsuccessful appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
4A_323/2011
Urteil vom 18. Juli 2011
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
X.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Elmar Perler,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Haftung des Motorfahrzeughalters,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, I. Zivilappellationshof, vom 11. April 2011.
In Erwägung,
dass das Kantonsgericht des Kantons Freiburg die Beschwerdegegnerin mit Urteil vom 11. April 2011 zur Zahlung von Fr. 104'531.20.-- nebst Zins an den Beschwerdeführer verpflichtete;
dass der Beschwerdeführer dieses Urteil am 30. Mai 2011 mit Beschwerde beim Bundesgericht anfocht;
dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG );
dass das Bundesgericht seinem Entscheid den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat ( Art. 105 Abs. 1 BGG ), und es davon nur abweichen kann, wenn eine Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht ( Art. 105 Abs. 2 BGG ), was die beschwerdeführende Partei präzise geltend zu machen hat;
dass es demnach nicht angeht, in einer Beschwerde an das Bundesgericht appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts zu üben und Ergänzungen bezüglich der tatsächlichen Feststellungen vorzunehmen, als ob dem Bundesgericht im Beschwerdeverfahren die freie Prüfung aller Tatfragen zukäme ( BGE 134 II 244 E. 2.2; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f. ; 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f.);
dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 30. Mai 2011 diese Anforderungen offensichtlich nicht erfüllt, weshalb auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG );
dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG );
dass die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
erkennt die Präsidentin:
1. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.
2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, I. Zivilappellationshof, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. Juli 2011
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:
Klett Huguenin