Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_320/2019 KI-generiert

Company Appeal on Interlocutory Ruling Inadmissible

Geschäftsnummer 4A_320/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A legal dispute arose between two companies concerning the validity of decisions made at an extraordinary general meeting. The dispute went through various court levels in Switzerland. Initially, the Zivilkreisgericht Basel-Landschaft West rejected a lawsuit filed by one company seeking to annul the general meeting's resolutions. The opposing company appealed, and the Kantonsgericht Basel-Landschaft reversed the decision, sending the matter back to the lower court for reassessment. Subsequently, the company that lost the appeal attempted to challenge the Kantonsgericht's decision through the Swiss Federal Tribunal. However, due to the procedural nature of the appeal, which was considered an intermediate decision, the higher court found the appeal inadmissible and declined to consider it further.

Legislator-Regeste

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Art. 92 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG; Company Appeal on Interlocutory Ruling Inadmissible: The dispute went through various court levels in Switzerland. Initially, the Zivilkreisgericht Basel-Landschaft West rejected a lawsuit filed by one company seeking to annul the general meeting's resolutions. The opposing company appealed, and the Kantonsgericht Basel-Landschaft reversed the decision, sending the matter back to the lower court for reassessment. Subsequently, the company that lost the appeal attempted to challenge the Kantonsgericht's decision through the Swiss Federal Tribunal. However, due to the procedural nature of the appeal, which was considered an intermediate decision, the higher court found the appeal inadmissible and declined to consider it further.

Schlagwörter

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Anfechtung von Beschlüssen der Generalversammlung Zwischenentscheid Prozessvoraussetzung Bewertung der Leistung Beschwerdelegitimation Verwaltungsbeschwerde der Bediensteten Eventualbegehren
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was declared inadmissible and the case was not to be entered upon using the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to bear the court costs because the appeal was not heard.

Art. 68 Abs. 2 BGG

Used to rule that the respondent was not awarded party compensation as no expense was incurred in the federal court proceedings.

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG

Mentioned as a condition for the admissibility of an appeal against an interlocutory decision, which was not met.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4A_320/2019

Urteil vom 18. Juli 2019

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Leemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________ AG,

vertreten durch Advokat Dr. Jascha Schneider-Marfels, Beschwerdeführerin,

gegen

B.________ B.V.,

vertreten durch Advokaten Dr. Reto Vonzun und Benjamin Suter,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Anfechtung von Beschlüssen der Generalversammlung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, vom 2. April 2019 (400 18 345 [B 72], 150 2017 3424 II).

In Erwägung,

dass das Zivilkreisgericht Basel-Landschaft West mit Entscheid vom 21. September 2018 eine von der Beschwerdegegnerin erhobene Klage auf Feststellung der Nichtigkeit der Beschlüsse der ausserordentlichen Generalversammlung der Beschwerdeführerin vom 22. Juni 2017 abwies;

dass das Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Entscheid vom 2. April 2019 eine von der Beschwerdegegnerin gegen diesen Entscheid erhobene Berufung guthiess, den Entscheid des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft West vom 21. September 2018 aufhob und die Sache zur Neubeurteilung an das Zivilkreisgericht zurückwies;

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht mit Eingabe vom 21. Juni 2019 erklärte, den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 2. April 2019 mit Beschwerde anfechten zu wollen;

dass es sich beim angefochtenen Rückweisungsentscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 f. BGG handelt, der das Verfahren in der Hauptsache nicht abschliesst ( BGE 141 III 395 E. 2.2; 135 III 212 E. 1.2, 329 E. 1.2; 135 V 141 E. 1.1 mit Hinweis);

dass gegen selbständig eröffnete Zwischenentscheide, die - wie vorliegend - weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betreffen (vgl. Art. 92 BGG ), die Beschwerde nur zulässig ist, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG );

dass die selbständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahme vom Grundsatz bildet, dass sich das Bundesgericht mit jeder Angelegenheit nur einmal befassen soll ( BGE 144 III 475 E. 1.2; 141 III 80 E. 1.2 S. 81; 134 III 188 E. 2.2; 133 III 629 E. 2.1);

dass diese Ausnahme restriktiv zu handhaben ist, zumal die Parteien keiner Rechte verlustig gehen, wenn sie einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG nicht selbständig anfechten, können sie ihn doch mit dem Endentscheid anfechten, soweit er sich auf dessen Inhalt auswirkt ( Art. 93 Abs. 3 BGG ; BGE 144 III 475 E. 1.2; 138 III 94 E. 2.2 S. 95 ; 135 I 261 E. 1.2; 134 III 188 E. 2.2; 133 III 629 E. 2.1; 133 IV 288 E. 3.2);

dass es der beschwerdeführenden Partei obliegt darzutun, dass die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Anfechtbarkeit eines Zwischenentscheids erfüllt sind, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt ( BGE 142 III 798 E. 2.2 S. 801; 141 III 80 E. 1.2 S. 81; 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 137 III 324 E. 1.1 S. 328 f.; 133 III 629 E. 2.3.1);

dass sich die Beschwerdeführerin nicht zu den Eintretensvoraussetzungen nach Art. 93 Abs. 1 BGG äussert und deren Vorliegen auch nicht offensichtlich in die Augen springt;

dass sich die Beschwerde demnach als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;

dass die Beschwerdeführerin bei diesem Verfahrensausgang kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 2 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. Juli 2019

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Leemann