Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_318/2019 KI-generiert

Challenge Against Interlocutory Decision on General Meeting Resolutions Ruled Inadmissible

Geschäftsnummer 4A_318/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case before the Swiss Federal Tribunal, a company filed an appeal following a decision from the Cantonal Court of Basel-Landschaft. The initial dispute involved a complaint filed by another company seeking to declare null and void the resolutions of an extraordinary general meeting held by the appellant company on March 29, 2017. The lower court, the Civil District Court of Basel-Landschaft West, rejected this complaint. However, the Cantonal Court overturned this decision and ordered a re-evaluation by the district court. The appellant company then sought to challenge the Cantonal Court's decision through the Swiss Federal Tribunal, which regarded the Cantonal Court's ruling as an intermediate decision in the legal process.

Legislator-Regeste

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Art. 92 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG; Challenge Against Interlocutory Decision on General Meeting Resolutions Ruled Inadmissible: The initial dispute involved a complaint filed by another company seeking to declare null and void the resolutions of an extraordinary general meeting held by the appellant company on March 29, 2017. The lower court, the Civil District Court of Basel-Landschaft West, rejected this complaint. However, the Cantonal Court overturned this decision and ordered a re-evaluation by the district court. The appellant company then sought to challenge the Cantonal Court's decision through the Swiss Federal Tribunal, which regarded the Cantonal Court's ruling as an intermediate decision in the legal process.

Schlagwörter

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Anfechtung von Beschlüssen der Generalversammlung Zwischenentscheid Generalversammlung Nichtigkeitsverfahren Leitverfahren Beschluss, keine Einwände zu erheben Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to declare that the appeal is not to be entertained in the simplified procedure because it is manifestly inadmissible.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant due to the outcome of the procedure.

Art. 68 Abs. 2 BGG

Used to rule that the respondent is not awarded party compensation because no expense was incurred in the federal court proceedings.

Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG

Cited in the reasoning to explain the conditions under which an interlocutory decision can be appealed, which were not met.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4A_318/2019

Urteil vom 18. Juli 2019

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Leemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________ AG,

vertreten durch Advokat Dr. Jascha Schneider-Marfels,

Beschwerdeführerin,

gegen

B.________ B.V.,

vertreten durch Advokaten Dr. Reto Vonzun und Benjamin Suter,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Anfechtung von Beschlüssen der Generalversammlung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, vom 2. April 2019 (400 18 344 [B 71], 150 2017 2981 II).

In Erwägung,

dass das Zivilkreisgericht Basel-Landschaft West mit Entscheid vom 21. September 2018 eine von der Beschwerdegegnerin erhobene Klage auf Feststellung der Nichtigkeit der Beschlüsse der ausserordentlichen Generalversammlung der Beschwerdeführerin vom 29. März 2017 abwies;

dass das Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Entscheid vom 2. April 2019 eine von der Beschwerdegegnerin gegen diesen Entscheid erhobene Berufung guthiess, den Entscheid des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft West vom 21. September 2018 aufhob und die Sache zur Neubeurteilung an das Zivilkreisgericht zurückwies;

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht mit Eingabe vom 21. Juni 2019 erklärte, den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 2. April 2019 mit Beschwerde anfechten zu wollen;

dass es sich beim angefochtenen Rückweisungsentscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 f. BGG handelt, der das Verfahren in der Hauptsache nicht abschliesst ( BGE 141 III 395 E. 2.2; 135 III 212 E. 1.2, 329 E. 1.2; 135 V 141 E. 1.1 mit Hinweis);

dass gegen selbständig eröffnete Zwischenentscheide, die - wie vorliegend - weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betreffen (vgl. Art. 92 BGG ), die Beschwerde nur zulässig ist, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG );

dass die selbständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahme vom Grundsatz bildet, dass sich das Bundesgericht mit jeder Angelegenheit nur einmal befassen soll ( BGE 144 III 475 E. 1.2; 141 III 80 E. 1.2 S. 81; 134 III 188 E. 2.2; 133 III 629 E. 2.1);

dass diese Ausnahme restriktiv zu handhaben ist, zumal die Parteien keiner Rechte verlustig gehen, wenn sie einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG nicht selbständig anfechten, können sie ihn doch mit dem Endentscheid anfechten, soweit er sich auf dessen Inhalt auswirkt ( Art. 93 Abs. 3 BGG ; BGE 144 III 475 E. 1.2; 138 III 94 E. 2.2 S. 95 ; 135 I 261 E. 1.2; 134 III 188 E. 2.2; 133 III 629 E. 2.1; 133 IV 288 E. 3.2);

dass es der beschwerdeführenden Partei obliegt darzutun, dass die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Anfechtbarkeit eines Zwischenentscheids erfüllt sind, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt ( BGE 142 III 798 E. 2.2 S. 801; 141 III 80 E. 1.2 S. 81; 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 137 III 324 E. 1.1 S. 328 f.; 133 III 629 E. 2.3.1);

dass sich die Beschwerdeführerin nicht zu den Eintretensvoraussetzungen nach Art. 93 Abs. 1 BGG äussert und deren Vorliegen auch nicht offensichtlich in die Augen springt;

dass sich die Beschwerde demnach als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;

dass die Beschwerdeführerin bei diesem Verfahrensausgang kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass die Beschwerdegegnerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, da ihr aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist ( Art. 68 Abs. 2 BGG );

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Zivilrecht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. Juli 2019

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Leemann