Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
4A_31/2025 KI-generiert

Appeal Dismissed for Lack of Substantiation in Eviction Case

Geschäftsnummer 4A_31/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Appeal Dismissed for Lack of Substantiation in Eviction Case The Federal Supreme Court refused to hear an appeal challenging a decision by the Cantonal High Court of Aargau upholding an eviction order for a 4.5-room apartment, where the tenancy was deemed terminated as of the end of September 2024. The Court found the appeal inadmissible because the appellants failed to adequately meet the statutory substantiation requirements under the Federal Supreme Court Act, explicitly neglecting to address the reasoning of the lower court's decision, failing to precisely argue any violation of constitutional rights (such as an alleged violation of the right to be heard), and not sufficiently substantiating their renewed claim regarding a disproportionately short eviction deadline. Consequently, the appeal was dismissed under a simplified procedure without entering into the merits, and the appellants were ordered to bear the court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 29 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 68 Abs. 2 BGG; Appeal Dismissed for Lack of Substantiation in Eviction Case: The Court found the appeal inadmissible because the appellants failed to adequately meet the statutory substantiation requirements under the Federal Supreme Court Act, explicitly neglecting to address the reasoning of the lower court's decision, failing to precisely argue any violation of constitutional rights (such as an alleged violation of the right to be heard), and not sufficiently substantiating their renewed claim regarding a disproportionately short eviction deadline. Consequently, the appeal was dismissed under a simplified procedure without entering into the merits, and the appellants were ordered to bear the court costs.

Schlagwörter

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Mieterausweisung Räumungsbefehl Anspruch auf rechtliches Gehör formelle Verfahrenseinstellung verfassungsmässige Anforderung gesetzlicher Anspruch Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because the formal requirements for appeal were not met, leading to a non-entry into the merits under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposed court costs on the appellants due to the outcome of the procedure.

Art. 68 Abs. 2 BGG

Determined that no party compensation is awarded to the respondent.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (6)

BZ 2025 47 (2025-08-28) · zg
Appeal Regarding Denial of Legal Aid for Personality Rights Violation Claim
«…Beschwerde mit jeder einzelnen auseinandersetzen, sonst wird darauf nicht eingetreten (Urteil des Bundesgericht 4A_31/2025 vom 21. Februar 2025 E. 2.1 m.H.). Da sich der Beschwerdeführer nur mit einer von mehreren selbständigen Be-…»
Z2 2025 29 (2025-07-24) · zg
Eviction Affirmation Despite Notice Dispute and Ongoing Litigation
«…sbezüglich auf die Berufung auch aus diesem Grund Seite 8/10 nicht einzutreten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_31/2025 vom 21. Februar 2025 E. 2.1; 4A_419/2024 vom 29. April 2025 E. 3.3; Hungerbühler, in: Brunner/Schwander/…»
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«…e, dass auf die Berufung mit Bezug auf die Teilnehmerliste nicht einzutreten ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_31/2025 vom 21. Februar 2025 E. 2.1; 4A_419/2024 vom 29. April 2025 E. 3.3; Hungerbühler, in: Brunner/Schwander/Vischer…»
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Property Liability Suit Expansion Refused Due to Lack of Quantification and Procedural Bars
«…lnen Begründung auseinanderset- zen, ansonsten auf die Berufung nicht einzutreten ist (Urteil des Bundesgerichts 4A_31/2025 vom 21. Februar 2025 E. 2.1; 5A_419/2024 vom 29. April 2025 E. 3.3; Hungerbühler, in: Brunner/Schwander/V…»
Z1 2024 11 (2025-06-06) · zg
Contractor Cost Ceiling Dispute and Warranty Defects
«…zelnen Begründung auseinandersetzen, ansonsten auf die Berufung nicht einzutreten ist (Urteil des Bundesgerichts 4A_31/2025 vom 21. Februar 2025 E. 2.1 [für das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren]; Hungerbühler, in: Brunner/…»
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«…zelnen Begründung auseinandersetzen, ansonsten auf die Berufung nicht einzutreten ist (Urteil des Bundesgerichts 4A_31/2025 vom 21. Februar 2025 E. 2.1 m.w.H.; Sutter-Somm/Seiler, in Sutter-Somm/Seiler [Hrsg.], Handkommentar zur Schweiz…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

4A_31/2025

Urteil vom 21. Februar 2025

I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Kiss, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Leemann.

Verfahrensbeteiligte

1. A.________,

2. B.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

C.________,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Mieterausweisung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, vom 15. Januar 2025 (ZSU.2024.280).

Erwägungen:

1. Mit Entscheid vom 15. November 2024 stellte der Präsident des Bezirksgerichts Zofingen fest, dass das Mietverhältnis zwischen den Parteien über die 4.5-Zimmer-Wohnung Nr. 9 (1. Stock) an der Hauptstrasse 94 A in 5742 Kölliken seit Ende September 2024 aufgelöst ist und verpflichtete die Beschwerdeführer, das Mitobjekt bis spätestens am 17. Dezember 2024 vollständig geräumt und gereinigt zu verlassen sowie sämtliche in ihrem Besitz befindlichen Schlüssel auszuhändigen.

Mit Entscheid vom 15. Januar 2025 wies das Obergericht des Kantons Aargau eine von den Beschwerdeführern gegen den bezirksgerichtlichen Entscheid vom 15. November 2024 erhobene Berufung ab.

Mit Eingabe vom 21. Januar 2025 erklärten die Beschwerdeführer dem Bundesgericht, den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 15. Januar 2025 mit Beschwerde anfechten zu wollen.

Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.

2. Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob ein Rechtsmittel zulässig ist (

Art. 29 Abs. 1 BGG

;

BGE 149 III 277

E. 3.1;

148 IV 155

E. 1.1;

143 III 140

E. 1).

2.1.

Beschwerden an das Bundesgericht sind hinreichend zu begründen, ansonsten darauf nicht eingetreten werden kann. Dazu muss in der Beschwerdeschrift unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids dargelegt werden, inwiefern dieser Recht verletzt (

Art. 42 Abs. 2 BGG

;

BGE 140 III 86

E. 2, 115 E. 2). Eine allfällige Verletzung von Grundrechten wird vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft, sondern nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (

Art. 106 Abs. 2 BGG

).

Unerlässlich ist im Hinblick auf

Art. 42 Abs. 2 und

Art. 106 Abs. 2 BGG

, dass die Beschwerde auf die Begründung des angefochtenen Entscheids eingeht und im Einzelnen aufzeigt, worin eine Rechtsverletzung liegt. Die beschwerdeführende Partei soll in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im vorinstanzlichen Verfahren eingenommen hat, erneut bekräftigen, sondern mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz ansetzen (

BGE 140 III 86

E. 2, 115 E. 2). Die Begründung hat ferner in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen und der blosse Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (

BGE 143 II 283

E. 1.2.3;

140 III 115

E. 2). Stützt sich der angefochtene Entscheid auf mehrere selbständige Begründungen, so muss sich die Beschwerde mit jeder einzelnen auseinandersetzen, sonst wird darauf nicht eingetreten (

BGE 142 III 364

E. 2.4 mit Hinweisen; vgl. auch

BGE 143 IV 40

E. 3.4).

2.2.

Die Beschwerdeführer setzen sich in ihrer Beschwerdeeingabe vom 21. Januar 2025 nicht hinreichend mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids des Obergerichts des Kantons Aargau vom 15. Januar 2025 auseinander und zeigen nicht rechtsgenügend auf, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Entscheid Bundesrecht verletzt hätte. Sie führen zwar eine Gehörsverletzung (

Art. 29 Abs. 2 BV

) ins Feld, zeigen aber nicht mit Aktenhinweisen auf, welches ihrer konkreten Vorbringen im kantonalen Verfahren übergangen worden wäre. Zudem berufen sie sich vor Bundesgericht einmal mehr auf eine angeblich unverhältnismässig kurze Räumungsfrist, gehen mit ihrem allgemeinen Vorbringen jedoch in keiner Weise auf die vorinstanzliche Erwägung zu dieser Frage ein. Damit verfehlen sie die gesetzlichen Begründungsanforderungen.

Auf die Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren nach

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

nicht einzutreten.

3. Der Beschwerdeführer werden bei diesem Verfahrensausgang unter solidarischer Haftbarkeit kostenpflichtig (

Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG

). Dem Beschwerdegegner steht keine Parteientschädigung zu, da ihm aus dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist (

Art. 68 Abs. 2 BGG

).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. Februar 2025

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Kiss

Der Gerichtsschreiber: Leemann