Dismissal of Appeal for Non-Payment of Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertDismissal of Appeal for Non-Payment of Cost Advance The Swiss Federal Supreme Court declined to hear an appeal concerning an employment contract decision from a cantonal court because the appellant failed to pay the required cost advance. The appellant initially submitted a filing to the cantonal court claiming nullity of a previous judgment, which the cantonal court forwarded to the Federal Supreme Court as an appeal. After an initial request for a deposit of CHF 500 was ignored, the appellant was granted a non-extendable grace period to pay the advance by July 23, 2025, with an explicit warning that non-compliance would result in the appeal being dismissed, as stipulated by Article 62 paragraph 3 and Article 108 paragraph 1 letter a of the Federal Supreme Court Act, leading the court to dismiss the appeal and impose court costs on the appellant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 1 BGG; Dismissal of Appeal for Non-Payment of Cost Advance: The appellant initially submitted a filing to the cantonal court claiming nullity of a previous judgment, which the cantonal court forwarded to the Federal Supreme Court as an appeal. After an initial request for a deposit of CHF 500 was ignored, the appellant was granted a non-extendable grace period to pay the advance by July 23, 2025, with an explicit warning that non-compliance would result in the appeal being dismissed, as stipulated by Article 62 paragraph 3 and Article 108 paragraph 1 letter a of the Federal Supreme Court Act, leading the court to dismiss the appeal and impose court costs on the appellant.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not adjudicated upon because the appellant failed to pay the required cost deposit.
This article was cited in conjunction with Art. 108 BGG in the reasoning explaining why the appeal was not to be entertained due to non-payment of the cost deposit.
Used in the dispositive to order the appellant to bear the court costs based on the outcome of the case.
Used in the dispositive to rule that no party compensation is awarded.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
4A_297/2025
Urteil vom 7. August 2025
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Hurni, Präsident,
Gerichtsschreiber Widmer.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
*gegen*
B.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Arbeitsvertrag,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 30. April 2025 (RU250031).
Erwägungen:
1. Die Beschwerdeführerin gelangte am 10. Juni 2025 mit einer Eingabe an das Obergericht des Kantons Zürich, in der sie geltend machte, dass das Urteil desselben Gerichts vom 30. April 2025 nichtig sei. Das Obergericht leitete die Eingabe mit Schreiben vom 11. Juni 2025 zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weiter. Die Eingabe wurde von diesem als Beschwerde entgegengenommen. Mit Eingangsanzeige vom 17. Juni 2025 wurde u.a. der Beschwerdeführerin der Eingang der Beschwerde beim Bundesgericht mitgeteilt.
2. Mit Präsidialverfügung vom 18. Juni 2025 wurde die Beschwerdeführerin aufgefordert, spätestens am 3. Juli 2025 einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- für das bundesgerichtliche Verfahren einzuzahlen. In der Verfügung wurde darauf hingewiesen, dass die Nichtbezahlung des Kostenvorschusses nicht als Rückzug des Rechtsmittels gelte und ein solcher schriftlich erklärt werden müsse.
Mit Eingabe vom 20. Juni 2025 drückte die Beschwerdeführerin ihre Verwunderung darüber aus, dass das Obergericht die "Beschwerde vom 10. Juni 2025" direkt an das Bundesgericht weitergeleitet hatte, und äusserte sich in nur schwer verständlichen Ausführungen zur Beschwerdesache.
Da der Kostenvorschuss innerhalb der mit Verfügung vom 18. Juni 2025 angesetzten Frist nicht eingegangen war, wurde der Beschwerdeführerin mit Präsidialverfügung vom 8. Juli 2025 eine nicht erstreckbare Nachfrist zur Vorschussleistung bis zum 23. Juli 2025 angesetzt, unter Hinweis darauf, dass das Bundesgericht bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eintreten werde (
Art. 62 Abs. 3 BGG
). In dieser Verfügung wurde wiederum darauf hingewiesen, dass die Nichtbezahlung des Kostenvorschusses nicht als Rückzug des Rechtsmittels gelte und ein solcher schriftlich erklärt werden müsse.
Die Beschwerdeführerin leistete den ihr auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der mit der Verfügung vom 8. Juli 2025 angesetzten Nachfrist nicht. Auf die Beschwerde ist somit gestützt auf
Art. 62 Abs. 3 BGG
nicht einzutreten (
Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG
).
3. Die Gerichtskosten sind dem Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (
Art. 66 Abs. 1 BGG
). Der Beschwerdegegnerin ist keine Parteientschädigung zuzusprechen, da ihr im Zusammenhang mit dem bundesgerichtlichen Verfahren kein Aufwand erwachsen ist (
Art. 68 Abs. 1 BGG
).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. August 2025
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Hurni
Der Gerichtsschreiber: Widmer